Scheidender Ministerpräsident überrascht Seehofer über seine Zukunft: "Ich kann auch loslassen"

Mit einem Zweiergespann will die CSU ins Landtagswahljahr 2018 ziehen: Mit Horst Seehofer will Parteivorsitzender bleiben und Markus Söder soll (rechts) dessen Nachfolger im Amt des Ministerpräsidenten werden. Foto: Sven Hoppe/dpa

Der scheidende Ministerpräsident Bayerns will kein Amt in Berlin. Das stellt Horst Seehofer in einem Interview klar. Dabei spricht er auch offen über einen möglichen Rückzug aus der Politik.

München - Überraschende Aussagen von Horst Seehofer. Im Januar wird Kontrahent Markus Söder sein Amt als Ministerpräsident übernehmen. Dennoch ist ein Ministeramt in Berlin kein Thema für den Vorsitzenden der CSU. "Das ist nicht unbedingt Teil meiner Lebensplanung", so Seehofer gegenüber dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Er wolle seinen Beitrag zur Regierungsbildung in Berlin lassen, was danach kommt, könne er dezeit noch nicht sagen.

Seehofer: "Ich will nicht ewig den Libero spielen"

Stattdessen deutet er einen möglichen Rückzug aus der Politik an. "Ich habe die Erneuerung der CSU eingeleitet", so der bayerische Ministerpräsident. "Mich drängt es nicht mehr in Ämter. Ich will nicht ewig den Libero spielen. Ich kann auch loslassen." Erstaunlich deutliche Worte, die einen Abschied mehr als andeuten.

Motorroller oder E-Bike - Das sind Seehofers Alternativen zur Politik

Angst nach seiner politischen Woche in ein Loch zu fallen, hat Seehofer jedenfalls nicht. "Ich habe viele Hobbys, und es ist herrlich, wenn man die Natur nicht immer nur aus dem Autofenster heraus sieht, sondern mit einem Motorroller oder E-Bike die frische Luft genießt. Mir fällt schon etwas ein."

 

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