Langsam scheint Alexander Schmidt genug zu haben von Grigoris Makos und Ismael Blanco. Nach dem Dresden-Spiel erneuerte er seine Kritik.

München Grigoris Makos hielt sich nicht lange in der Kabine auf. Schnell war der griechische Nationalspieler geduscht und auf dem Weg zu seiner Frau. Beim 1:1 gegen Dynamo Dresden saß der Mittelfeldspieler 90 Minuten auf der Bank - und war darüber alles andere als erfreut. Gar nicht erst im Kader war Ismael Blanco. Für beide scheinen die Löwen lieber heute als morgen einen Abnehmer finden zu wollen. Auch wenn das noch niemand so offen ausspricht.

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Die scharfe Kritik, die Trainer Alexander Schmidt am Sonntag nach dem Spiel erneuerte, lässt aber auf kein gutes Ende für die beiden Akteure hoffen. Zu Ismael Blanco sagte er: "Blanco muss erstmal seine Mentalität ändern. Er hatte in Regensburg seine Chance. Aber 14 Ballkontakte gehen einfach gar nicht."

Bei Makos wurde Schmidt nicht minder deutlich, ließ den Griechen bei seiner Aufzählung von Alternativen zunächst gänzlich aus, um dann zu sagen: "Ich erwarte von einem Nationalspieler, dass er mehr nach vorne macht, dass er mal ein Tor schießt." Und dann sagte er noch: "Namen sind oft Schall und Rauch."

Klingt nicht nach dem Wunsch einer weiteren Zusammenarbeit.

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