Bayerns Stratege Xabi Alonso freut sich schon auf den künftigen Trainer Carlo Ancelotti. Vor den Spielen des FCB gegen Darmstadt und Juventus Turin hat er einen Rat für Pep Guardiola in Sachen Abwehr.

München - Nein, bei der Wohnungssuche könne er seinem künftigen Coach Carlo Ancelotti nicht helfen. „Ich bin ja selbst noch neu in der Stadt“, sagte Xabi Alonso und lachte. Und sowieso: Bislang habe er zu seinem alten und neuen Trainer noch „gar keinen Kontakt“ gehabt, seitdem dessen Engagement beim FC Bayern ab dem Sommer verkündet wurde.

„In vier, fünf Monaten werde ich viel Kontakt zu ihm haben. Dann können wir mehr über ihn reden“, sagte der spanische Weltmeister.

Alonso, inzwischen 34 Jahre alt, verlängerte seinen Vertrag bei den Bayern kürzlich um ein Jahr bis 2017. Offenbar wollte Ancelotti den Routinier, mit dem er 2014 bei Real Madrid die Champions League gewann, unbedingt halten. „Ich freue mich schon auf ihn“, sagte Alonso: „Wir haben eine sehr gute Beziehung, bei Real haben wir toll zusammengearbeitet.“

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Zunächst aber will Alonso den Fokus auf diese Saison richten, auf Darmstadt am Samstag und Juventus am Dienstag. „Vielleicht werden wir zwei ähnliche Spiele haben“, sagte er, „beide spielen sehr kompakt. Wir müssen geduldig sein.“

Alonso glaubt nicht an Versetzung in Viererkette

Dass er angesichts der personellen Engpässe im Abwehrbereich selbst zurück in die Viererkette versetzt werden könnte, glaubt Alonso indes nicht: „Die Abwehr hat zuletzt sehr gut gespielt, das muss so bleiben. Pep hat nicht mit mir über diese Position gesprochen, ich habe nur im Mittelfeld trainiert.“ Für Joshua Kimmich hatte er ein Extra-Lob parat: „Er macht es wirklich sehr gut, so wie Javier Mascherano bei Barcelona.“