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Robben und der FC Bayern Robben und die Bank: "Er kann damit nicht leben“

Thomas Becker , vom 11.02.2012 18:34 Uhr
Erst auf der Bank, später auf dem Platz: Arjen Robben kam in der 56. Minute gegen Kaiserslautern in die Partie.  Foto: firo/getty Images
Erst auf der Bank, später auf dem Platz: Arjen Robben kam in der 56. Minute gegen Kaiserslautern in die Partie. Foto: firo/getty Images
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Warten auf der Bank, dann, in der 56. Minute durfte er endlich ran: Arjen Robben. Im Fernsehstudio wird über den Niederländer gelästert.

München -  Dass von diesem 1. FC Kaiserslautern keine große Gefahr ausgehen würde, das war allen Beteiligten recht bald klar. So ging es also nach der frühzeitigen 2:0-Führung durch Mario Gomez (6.) und Thomas Müller (30.) eigentlich nur noch darum, ob sich denn das Torverhältnis ordentlich ausbauen ließe – und ob und wann Arjen Robben mittun dürfte.

Vor der Partie hatte Bayern-Coach Jupp Heynckes noch mal erklären müssen, warum der Holländer nur auf der Bank saß: "Wir haben in Stuttgart im Pokalspiel nicht nur überzeugend gespielt, sondern auch sehr souverän. Ich denke, dass ein Trainer dann die Mannschaft nicht wechseln darf. Das ist natürlich sehr bitter für Arjen, weil er zum Erfolg genauso hätte beitragen können wie jeder andere auch - deswegen ist es natürlich nicht einfach für ihn. Wir hatten drei nicht überzeugende Spiele in der Rückrunde und ziehen dann in Stuttgart ins DFB-Pokal-Halbfinale ein. Dieser Erfolg ist ein Indiz dafür, dass wir einen Aufwärtstrend eingeleitet haben. Dafür muss jeder Spieler Verständnis haben, dass ich heute die Aufstellung nicht ändere.“

Bernd Schuster lästert über Robben

Im TV-Studio von „Liga Total“ lästerte derweil ein anderer Trainer über den Niederländer: Bernd Schuster. „Arjen Robben ist ein schwieriger Typ“, meinte der Coach, der bei Real Madrid eineinhalb Jahre mit Robben gearbeitet hatte, „er ist einer, der kein Verständnis hat, wenn er nicht spielt. Er kann damit nicht leben und hat da unglaubliche Probleme damit. Das spürt man dann auch im Training, wenn er weiß, dass er nicht von Anfang an spielt. Er fühlt sich einfach als der wichtigste Spieler in der Mannschaft und meint, dass er immer spielen muss. Das ist für den Trainer natürlich ein Problem, weil er auch jemand ist, der dir die Pistole auf die Brust setzt und sagt: ‚Trainer, was ist los? Ich muss spielen!'"

Heynckes ist zufrieden mit dem Niederländer

Doch Heynckes hielt Wort und ließ Robben auf der Bank – bis Rechtsaußen Thomas Müller kurz nach der Pause nach einem „Pferdekuss“ nur noch humpeln konnte. Nach 55 Minuten machte er Platz für Robben, der natürlich gleich loslegte wie die sprichwörtliche Feuerwehr. Drei Mal scheiterte er an FCK-Keeper Kevin Trapp gescheitert, ein Mal zirkelte er den Ball über die Latte des Lauterer Tors, jeweils begleitet von der typischen Robben-Theatralik. Coach Heynckes zeigte sich zufrieden mit seinem hochkarätigen Einwechsler: „Arjen ist hochmotiviert ins Spiel gegangen, hat sich nahtlos eingefügt und sehr gute Szenen gehabt. Das war sehr positiv – und das, was ich erwartet habe. Er ist eben ein Trainings- und Fußballbesessener.“

Auch Mannschaftskapitän Philipp Lahm gab sich alle Mühe, Robbens Reservistenrolle runter zu spielen: „Es ist egal, wer bei uns in der Startelf steht. Wir haben eine gute Mannschaft, und manche sitzen dann halt auf der Bank.“ Fußball kann ja so einfach sein.
 

 

Kommentare (9)
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FEB
20
16:15 Uhr, geschrieben von klingsor
Kommentatoren und "Spezialisten" sind anti-Bayern
Ich verfolge die Bayern-Spiele bei Liga total und ärgere mich immer wieder über die bayernfeindlichen und schadenfrohen Kommentare von Fuss oder Küpers und anderen. Wo kommen die denn her?Aus dem Westen oder aus dem Norden? Das sollte eigentlich egal sein - und die Kommentare unparteiisch. Ist es aber nicht: Die Dokumentation stimmt zwar meistens, aber die Schadenfreude und Häme bei einem Fehltritt der Bayern ist immer herauszuhören. Zum Glück gibt es da noch Thomas Helmer und Strunz, die sich (als ehemalige Bayernspieler) so verhalten, wie es sich gehört: keine Parteinahme für den FC Bayern und keine Verunglimpfung der Gegner! Und warum bringt man als Spezialisten meist Ehemalige der Heimmannschaft - doch nicht aus Kostengründen! Wie wäre es zur Abwechslung mit einem Sympatisanten oder ehemaligen Spiele, Trainer oder - Masseur der Gäste?
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FEB
14
07:48 Uhr, geschrieben von Pattaya 5
Robben und die Bank
Wie kann man nur als anerkannter Trainer einen derartigen unqualifizierten Quatsch erzählen: "Wir .......................... nicht nur überzeugend gespielt, sondern auch sehr souverän". Der VFB war in diesem Spiel in seiner Harmlosigkeit und Spielstärke (Schwäche !!!) nicht der geringste Maßstab. Bei einem überzeugenden und souveränen Auftritt der Bayern hätte der Sieg gegen die schwachen Stuttgarter weit höher ausfallen müssen. Nicht anders verhält es sich bei dem lächerlichen Sieg gegen den Abstiegskandidaten Kaiserslautern, womit man die vorherigen schwachen Leistungen vergessen lassen will.
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FEB
13
16:47 Uhr, geschrieben von Red Adair
Versuch's mal
Schuster sollte erstmal Augsburg in der Bundesliga trainieren, ehe er das tut, was er anscheinend besser kann: Ablästern über aktuelle Spieler. Speziell in diesem Fall weiß er jedoch, was er sagt. Er kennt diesen Typ aus gemeinsamen Zeiten und hat ihn damals dem FC Bayern empfohlen. Warum man ihn genommen hat, obwohl beim FC Bayern keiner Herrn Schuster für Voll nimmt? Seine Exfrau hat ihn auch empfohlen. Und die war schließlich die beste Managerin, die Uli Hoeness je kennengelernt hatte.
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