Unser digital lebender Kolumnist schaut bereits -  schnell wie er ist - auf das kommende Jahr zurück

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Weihnachten gut überstanden? Damit Sie für das neue Jahr gut gerüstet sind, präsentiere ich Ihnen heute den Jahresrückblick – nein, nicht auf 2012 – sondern den allerersten Rückblick auf das Jahr 2013 (nehmt das, Lanz und Jauch, Erster!).

Im Januar wird Apple die Welt überraschen mit einem neuen revolutionären Produkt: einer Zeitmaschine. Doch Apples Aktienkurs bricht dramatisch ein, weil Analysten auf einen neuen Fernseher gehofft hatten. Nur einen Tag später präsentiert Samsung ein Smartphone, das nichts kann, außer telefonieren. Dafür hält die Batterie drei Tage. Samsungs Börsenkurs geht durch die Decke.

Wegen der andauernden Dopingskandale wird die 100. Tour de France nicht in Frankreich sondern in China ausgetragen. Dort wird zwar auch gedopt, dafür aber offen und preisgünstiger. Krise beim FC Bayern: Weil der Rekordmeister ein Spiel nach dem anderen vergeigt, feuert Uli Hoeneß kurz vor Saison-Ende Jupp Heynckes. Fortan wird Jürgen Klopp sowohl die Münchner als auch die Borussen in einer Doppelrolle trainieren. Bayern und Dortmund werden Meister.

Im Sommer hält Felix Baumgartner erneut die Welt in Atem. Nach seinem Rekord-Sprung aus der Stratosphäre, bei dem er die Schallmauer durchbrochen hatte, nimmt der Österreicher 2013 die Lichtgeschwindigkeit ins Visier. Dazu lässt er sich im August mit einer Kanone zur Weltraumstation ISS schießen. Leider verfehlt er sein Ziel um wenige Meter und leuchtet fortan als hellster Punkt im Sternbild des roten Stiers.

Zoff in der Piratenpartei. Die Umfragewerte sind desaströs! Um überhaupt die Fünf-Prozent-Hürde zu meistern, flehen die Freibeuter Marina Weisband an, doch noch zu kandidieren. Doch die charismatische Politikerin lehnt ab, begründet das damit, dass sie sich auf ihr Studium, ihr Buch und ihre Talkshowauftritte konzentrieren will.

Glück für die Piraten: Die Bundestagswahl muss verschoben werden. Zu drastisch hat sich die Finanzkrise zugespitzt. Während die Weltwirtschaft am Abgrund steht, kennen die Gewinne der Technologiekonzerne keine Grenzen. Bei einer Krisensitzung im November überlegen die Welt-Finanzminister, Google, Facebook und Apple zu verstaatlichen. Am Ende kommt es umgekehrt: Die Staaten werden verappelt.

Wollen wir hoffen, dass ich mit der einen oder anderen Prognose daneben liege. Ihnen, liebe Leser, alles Gute für 2013!
Ihr
Richard Gutjahr