Rente historisch Schröder führt die Grundsicherung ein

Noch bevor Kanzler Gerhard Schröder (SPD) Arbeitslosen- und Sozialhilfe 2005 zu „Hartz IV“ zusammenlegt, zieht er 2003 die Grundsicherung ein.

Senioren, die eine zu geringe Rente bekommen, erhalten ab 1. Januar einen Zuschuss, so dass das Geld zum Leben reicht. Eine Maßnahme gegen die verschämte Armut: Denn bis dahin beantragten viele Senioren keine Sozialhilfe, weil der Staat sich das Geld ganz oder teilweise von den Kindern zurückholte. Das ist nach dem neuen Gesetz erst möglich, wenn diese mehr als 100000 Euro im Jahr verdienen.

In seiner Neujahrsansprache zum Jahreswechsel vor exakt zehn Jahren bereitete Schröder die Deutschen auf „weitere Änderungen im Rahmen der Agenda 2010“ vor: Eingangs- und Spitzensteuersatz wurden gesenkt, der Arbeitsmarkt liberalisiert – die „Rente mit 67“ beschloss dann aber Merkels große Koalition 2010.

 

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