Rekord-Temperaturen Bis zu 20 Grad an Heiligabend
dpa, 22.12.2012 15:23 Uhr
Keine weiße Weihnacht, sondern rekordverdächtige Temperaturen bis zu 20 Grad.Foto: dapd
Keine weiße Weihnacht, sondern rekordverdächtige Temperaturen: An Heiligabend können sich die Menschen in München und im Alpenvorland auf bis zu 20 Grad einstellen. Das hat es in Bayern zuvor noch nicht gegeben, wie die Statistiken des Deutschen Wetterdienstes zeigen.
München – Es könnte das wärmste Weihnachten werden, das es in Bayern laut Deutschem Wetterdienst (DWD) je gab. An Heiligabend seien in München und im Alpenvorland Temperaturen von bis zu 20 Grad zu erwarten – wenn dem nicht noch Nebel einen Strich durch die Rechnung mache, sagte ein DWD-Meteorologe am Samstag.
Das wäre ein Rekord, wie Wetter-Statistiken zeigen. Was Weihnachts-Romantiker traurig stimmen dürfte, ist gut für alle Autofahrer.
Am Wochenende vor den Feiertagen werden Reisende nicht von Schnee und Eis behindert, wie ein Polizeisprecher in Rosenheim sagte. An Heiligabend 1977 war es in München mit 14,5 Grad laut DWD-Statistik bisher am wärmsten.
„Dieser Wert wird mit hoher Wahrscheinlichkeit überboten“, sagte der Sprecher. Noch wärmer war es in München im Dezember 1989 mit 21,7 Grad – allerdings nicht an Heiligabend, sondern bereits am 16. Dezember. An diesem Tag habe im Südwesten Bayerns mit annähernd 25 Grad fast schon Sommerwetter geherrscht. Jedoch liege die erste Dezemberphase noch nicht im Hochwinter – der dauere von Ende Dezember bis Mitte Februar. Am Wochenende vor Weihnachten sollten in Bayern bereits heftiger Dauerregen und Tauwetter einsetzen.
Die Schneefallgrenze liege bei 1500 bis 1800 Metern, sagte der DWD-Sprecher. In den Alpen und in den Mittelgebirgen sei am Sonntag zudem mit orkanartigem Wind zu rechnen. Am 24. Dezember lockere das Wetter auf. Bayernweit werde es dann zwischen 10 und 16 Grad warm sein – abgesehen von den erwarteten Rekordwerten in München und dem Alpenvorland. Tausende Autofahrer profitierten am Samstag von den milden Temperaturen. Ihr Start ins Wochenende wurde nicht von Glatteis und Schnee gestört.
Am Samstag herrschte sowohl in Richtung Norden als auch in Richtung Süden dichter Verkehr, wie ein Sprecher der Polizei-Verkehrsleitstelle in Rosenheim sagte. „Ferienbeginn und Feiertage fallen heuer quasi zusammen – dafür ist die Situation noch im normalen Bereich“, sagte er. Große Staus gebe es noch nicht, jedoch auf vielen Strecken zähfließenden Verkehr.


Sommer im Winter?
Schneim sois an hoibn Meta+koid sois wearn.20 Grod.
Wir treffen uns an Heiligabend
im Biergarten bei einer Weihnachtsschweinshaxen. Und den Glühwein bitte kalt stellen.
Ja, ja, die dpa
@ Johnny S. Man muß nur schauen, von wem dieser Artikel kommt: DPA Diese Agentur hat es sich zur Angewohnheit gemacht grundsätzlich alles extrem zu übertreiben. Aus jedem umgefallenen Fahrrad wird das Jahrhundertereignis gemacht. So auch in dieser Wettervorhersage. In keiner Nachrichtensendung wurden irgendwo 20 Grad vorhergesagt. Gut, man schreibt ja von bis zu 20 Grad und daran ist ja nichts falsch. Es wäre auch richtig gewesen, von bis zu 30 Grad zu schreiben. Ja, drei Grad, sind ja auch irgendwo bis 30 Grad. Es wird von der dpa immer an die Grenzen des Erträglichen gegangen. Also, immer zuerst darauf schauen, wer die Meldung verbreitet. Und wenn es eine Agentur ist, dann kann man davon ausgehen, daß der Wahrheitgehalt bei höchstens 50% liegt. Kein Wunder daß die dapd im Konkursverfahren hängt, die FTD schon zugemacht hat und die FR bald zumachen wird. Der Leser zahlt nicht für Märchen sondern für Fakten.