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Reiner Luxus: Reportage über Wohnungssuche in München

dpa, vom 03.02.2012 13:51 Uhr
München boomt – das bekommen vor allem die Wohnungssuchenden zu spüren. „Wer soll das bezahlen?“, fragt die „ZDF.reportage“ am Sonntag.  Foto: Fotolia
München boomt – das bekommen vor allem die Wohnungssuchenden zu spüren. „Wer soll das bezahlen?“, fragt die „ZDF.reportage“ am Sonntag. Foto: Fotolia

München boomt – das bekommen vor allem die Wohnungssuchenden zu spüren. „Wer soll das bezahlen?“, fragt die „ZDF.reportage“ am Sonntag.

München – Bezahlbarer Wohnraum in der Stadt ist nicht nur teuer, sondern bereits für Normalverdiener oft unerschwinglich. „Wer soll das bezahlen?“, fragt deshalb die „ZDF.reportage“ an diesem Sonntag (5. Februar) um 18.00 Uhr.

Rita Stingl beleuchtet das Leben zwischen Luxusapartments und Absteigen. Sie erzählt unter anderem von einer alleinerziehenden Mutter mit Halbtagsjob, die trotz 145 Briefen an Wohnungsgesellschaften nur Absagen bekommen hat.

Außerdem besuchte Stingl Initiativen wie die „Aktionsgruppe Untergiesing“. Alteingesessene Bürger kämpfen darin gegen die schleichende Luxus-Umwandlung ihres Viertels, bislang noch eine der letzten innenstadtnahen Gegenden mit einigermaßen bezahlbaren Preisen, und die Verdrängung sozial Schwächerer.

 

Kommentare (4)
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FEB
05
13:17 Uhr, geschrieben von Mark
Lebt Ihr in einer anderen Stadt??
Wenn ich das hier so lese denke ich mir die Kommentatoren schreiben über das Mietniveau von Chemnitz.. 85qm für 560€ Kalt (6,70€/qm)?? Wo ist die Wohnung denn? Unter einer Brücke und aus Kartons? Ich suche seit 3 Jahren nach einer größeren und bezahlbaren Wohnung aber ich werde wohl eher München den Rücken kehren, da man mit Normalverdienst und Familie in MUC finanziell schlechter steht als mit H4..
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FEB
04
14:34 Uhr, geschrieben von A Zuagreiste
Ach ja,
so schlimm ist es nun auch wieder nicht. Ich kannte in München niemanden, habe aber relativ schnell eine Wohnung gefunden, und soooo teuer war sie auch nicht. Und ich bin kein Super-gut-verdiener und reiche Eltern habe ich auch nicht. Über Wohnungssuche zu jammern gehört zu München wie Oktoberfest oder Hofbräuhaus. Ist halt eine Tradition. Irgendwo wohnt ja trotzdem jeder, oder gehen die meisten, die jammern in einen Zeltlager zum Übernachten?
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FEB
03
15:13 Uhr, geschrieben von Klarinette
Immer dieses Gejammere...
Naja das ist halt auch ein bisserl Glückssache und man muss wissen wohin man sich wendet bei der Wohnungssuche. Eine alleinerziehende Mutter mit Halbtagsjob etwa, würde jederzeit vom Wohnungsamt eine Wohnung angeboten bekommen, natürlich net unbedingt im Wunschviertel. Oder man wird Mitglied in einer Genossenschaft. Das kostet zwar vorab Geld, aber auch net mehr als eine Maklerprovision. Dort wird man als alleinerziehende Mutter auch sofort vorgezogen und bekommt innerhalb von Wochen eine gute Wohnung. Eine Bekannte von mir ist alleinerziehend, arbeitet halbtags, hat keinen einzigen Brief geschrieben und hat gerade erst mit o.g. Methoden in schöner Lage, ca. 4km von der Stadtmitte entfernt eine 83qm 3-Zi-Wohnung für 560 Euro kalt bekommen. Ich finde sogar, dass München für alleinerziehende Mütter äußerst sozial ist, das hat mich selbst sehr überrascht bei den Klagen die man allerorts liest, Allerdings muss man sich leider sehr gut informieren wie und wo man die ganzen Vorteile bei den verschiedenen Stellen beantragen kann. Hier würde ein Bürokratieabbau den Müttern sicher massiv helfen! Gegen eine Luxus-Umwandlung zu kämpfen ist jedenfalls der völlig falsche Ansatz und zum Scheitern verurteilt.
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