Reichenbachbrücken-Rettung Warum braucht es hier 35 Feuerwehrleute?
T. Gautier, 20.08.2012 16:26 Uhr
In einer "Rettungswindel" wird der Mann an der Reichenbachbrücke in Sicherheit gebracht.Foto: Gaulke
An der Reichenbachbrücke birgt die Feuerwehr einen Betrunkenen. Dabei mischen dutzende Einsatzkräfte mit - muss das sein? Ja, sagt die Feuerwehr.
MÜNCHEN - Er schlief an der Isar seinen Rausch aus – und sorgte am Ende für Stau, hunderte Schaulustige und jede Menge Fragen.
Die Bergung des Mannes an der Reichenbachbrücke am Sonntag führte zu einem Großeinsatz der Feuerwehr. Die war mit zehn Fahrzeugen und etwa 35 Einsatzkräften im Einsatz und zog den Betrunkenen mit einer „Rettungswindel“ hoch (Foto).
So viele Feuerwehrmänner für einen Betrunkenen? Auch auf az-muenchen.de gibt es dazu eine Diskussion der Tenor: Muss das sein?
Das muss sein, erklärt Feuerwehr-Sprecherin Manuela Wedel: „Bei diesem Einsatz hieß es zunächst: ,Person in Isar’. Wenn jemand hier im Wasser treibt, kommt er in zehn Minuten etwa 600 Meter weit. Bis wir dort sind, kann der Betroffene also längst woanders sein.“
Deshalb verteilten sich Feuerwehrmänner auf andere Brücken flussabwärts. In diesem Fall lag der Mann an Land – die übrigen Kräfte kamen zurück, zu ihnen gesellte sich dann noch die Höhenrettungsgruppe.
Die Kosten muss der Gerettet übrigens nicht bezahlen. „Das war ein normaler Hilfeleistungseinsatz“, sagt Wedel. Die Feuerwehr koste ja immer Geld, sagt sie Sprecherin, „ob sie ausrückt oder nicht“. Dieses Jahr beträgt der Etat 82,5 Millionen Euro – das sind pro Münchner etwa 15 Cent täglich.
Feuerwehr
Es ist bewundernswert, wieviele 'Fachleute' es wieder einmal gibt. Eins ist aber klar, die vielen Fahrzeuge und das Personal sind nicht wegen einer hilflosen Person auf einer Insel ausgerückt, sondern mit Sicherheit, wie von der Pressestelle beschrieben auf eine Person im fließenden Wasser. Und die Komentare von den vermeindlichen pensionierten Feuerwehrlern sind eigentlich, ist man selbst von dem Haufen, nur als lächerlich zu bezeichnen, mehr muß man dazu nicht sagen oder schreiben.
feuerwehr
unglaubliche kommentare
@wolpo
Wolpo, Ihre Argumentation kann ich nicht teilen. Es ist Zweck einer Bank Gewinn zu machen (wenn auch bei der Landesbank zu mindest offiziell nicht oberste Priorität). Und das war in der Verganbgenheit für die Landesbanken kein Kunststück weil sie durch die Staatshaftung billig an Geld kamen. Ausserdem 10 Mrd Euro hat die Landesbank in ihrer ganzen Geschichte noch nicht an Gewinn an den Freistaat bezahlt. Von der Feuerwehr erwarte ich nicht dass sie Geweinn macht.