Red Bull steigt als Namenssponsor beim EHC München, den sogar seine Bosse schon für tot erklärt hatten, ein. Langfristige Zusammenarbeit ist geplant.

München - Der EHC München ist gerettet! Zwei Wochen nachdem die eigenen Klubbosse den Verein für tot erklärt hatten, weil der „letzte Strohhalm“ des Namenssponsoring durch die Stadtwerke München am Widerspruch der SPD-Fraktion gescheitert war, ist der DEL-Klub vier Tage vor Ende der  Meldefrist bei der DEL wiederauferstanden. Der österreicheiche Energy-Drink-Konzern „Red Bull“ steigt bei dem EHC, der nach dem Ausstieg eines der drei Gesellschafter (Waldemar Jantz) angesichts der jährlichen Millionenverluste vor dem Finanz-Exitus stand, als Haupt- und Namenssponsor ein.

Nach AZ-Informationen ist der Vertrag vorerst auf ein Jahr geschlossen worden, doch ist ein langfristige Zusammenarbeit von beiden Seiten aus vorgesehen. Aufgrund der Zeitnot konnten aber nicht alle Details dafür schon geklärt werden, so dass man sich auf den Ein-Jahres-Vertrag einigte, um den EHC zumindest am Leben zu erhalten. Die Verhandlungen über einen Verkauf der DEL-Spielberechtigung mit Zweitligist Schwenningen, die seit Mitte März liefen, sind beendet.

Red Bull ist seit Jahren im Sportsponsoring aktiv, besitzt etwa das Formel-1-Team Red Bull Racing, mit dem Sebastian Vettel in den letzten beiden Saisonen den WM-Titel holte.