Reanimation auf der A9 Bewusstloser verursacht Unfall - Zeugen reagieren geistesgegenwärtig

Der heldenhafte Einsatz einiger Autofahrer rettete einem Mann am Dienstagnachmittag womöglich das Leben. Foto: Thomas Gaulke

Eine vorbildlich durchgeführte Rettungskette hat einem Autofahrer womöglich das Leben gerettet. Dieser hatte zuvor bewusstlos einen Unfall verursacht.

München - Ein Autofahrer hatte am Dienstag mehrere Schutzengel bei sich. Was war passiert?

Der Mann war gegen 16 Uhr auf der A9 Richtung München unterwegs. Vor der Anschlussstelle Garching-Nord fuhr er mit seinem Mazda-Cabrio auf das Heck eines Sattelzugs auf und wurde von diesem einige Meter mitgeschleift. Da der Wagen Zeugenaussagen zufolge zuvor bereits gegen die Mittelleitplanke geprallt war, ist davon auszugehen, dass der Mann bereits während der Fahrt das Bewusstsein verlor.

Die anderen Autofahrer reagierten geistesgegenwärtig, zogen den Mann aus seinem Fahrzeug und begannen bis zum Eintreffen der alarmierten Rettungskräfte umgehend mit Reanimationsmaßnahmen.

Die beispielhafte Rettungskette war von Erfolg gekrönt: Der Autofahrer konnte stabilisiert werden und wurde per Helikopter in ein Münchner Krankenhaus eingeliefert.

Deutlich weniger lobenswert war hingegen das Verhalten der Fahrer auf der Gegenfahrbahn. Die herbeigerufenen Feuerwehren Garching und Eching erregten offenbar deren Aufmerksamkeit, sodass sich ein Gaffer-Stau bis hin zum Autobahnkreuz München-Nord entwickelte.

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