Monatelang versetzte eine Gruppe Neonazis die Menschen in Regensburg in Schrecken. Als ihnen ein beherzter Wirt entgegentrat, prügelten sie den Mann aus Sicht der Anklage brutal nieder. Nun hat der Staatsanwalt hohe Haftstrafe für die fünf Neonazis gefordert.
Regensburg – Die Streifzüge einer Gruppe Rechtsradikaler gipfelten im vergangenen Sommer in einen brutalen Überfall auf einen Regensburger Wirt. Wegen gefährlicher Körperverletzung, Volksverhetzung und Beleidigungen drohen den fünf Rechtsradikalen im Alter zwischen 24 und 39 Jahren nun langjährige Haftstrafen. Der Staatsanwalt zeichnete am Mittwoch vor dem Landgericht Regensburg ein bedrohliches Bild von der Gruppe. Besonders von dem Anführer, einem 25-Jährigen aus der Domstadt, ginge erhebliche Gefahr aus. „Er hat über mehrere Monate eine Spur des Schreckens durch Regensburg gezogen“, sagte der Anklagevertreter.
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