Prozess Intensivtäter (16) erpresst Jugendliche
rah, 21.07.2012 07:00 Uhr
Die JVA Stadelheim: Hier sitzt der jugendliche Intensivtäter ein.Foto: dapd
Der junge Mann drohte seinen Opfern mit Prügel, falls sie ihm kein Geld gäben. Er schlug im Stadtteil Hadern zu.
München - Er ist gerade mal 16 Jahre alt – hat aber schon eine ellenlange Vorstrafenliste: Diebstahl, Vandalismus, Schlägereien. Jetzt sitzt er wegen räuberischer Erpressung.
In den Akten des Polizeipräsidiums München wird er als Intensivtäter geführt. Er zählt zu den „Proper-Kids“ (Projekt personenorientierte Ermittlungen und Recherche), das sind Jugendliche, die in jungen Jahren bereits sehr viele oder sehr schwere Straftaten auf dem Kerbholz haben.
Auf der Straße sprach der deutsch-türkische Jugendliche Leute an und drohte ihnen mit Prügel, falls sie ihm kein Geld gäben. Von letzten Oktober bis Ende Juni tauchte er immer wieder in Hadern auf und tyrannisierte die Leute. Wenn jemand behauptete, er habe kein Geld dabei, durchsuchte der Schüler die Taschen und Geldbeutel der Opfer. Manche zückten freiwillig die Brieftasche, wenn ihnen das Bürscherl auch nur über den Weg lief.
Mindestens 1000 Euro erbeutete der Jugendliche in rund einem halben Jahr. Das Geld gab er für Drogen aus. Das Kommissariat 23 ermittelte gegen den Verdächtigen. wegen räuberischer Erpressung. Die Fahnder konnten inzwischen mindestens neun Opfer des Schlägers identifizieren. Nach seinem jüngsten Raubzug beantragte die Staatsanwaltschaft Haftbefehl.
Am Donnerstag wurde der 16-Jährige von Fahndern des K 23 festgenommen. Der Deutschtürke kam nach Stadelheim in die JVA. Dort wartet er in einer Zelle auf seinen Prozess. Im Fall einer Verurteilung droht ihm eine mindestens einjährige Gefängnisstrafe.
Mehmet II
Es gab eine Zeit (vor ca. 10 Jahren) da hat unsere Grüne Partei geschrien:'Das Boot ist noch nicht voll'. Kriminelle Ausländer wurden in den Print-Medien nicht als Ausländer bezeichnet sondern neutral benannt, z. B. nur mit ein Mann oder Frau. Und jetzt fällt uns das Ausländerproblem auf die Füße, na bravo. Vielleicht bekommt dieser Deutsch-Türke ein teure Therapie verordnet die vom Steuerzahler bezahlt werden wird, weil die Eltern dieses kriminellen Menschen natürlich kein Geld haben. Hoffentlich bleibt die Türkei noch lange außerhalb der EU.
Der 2. Mehmet
Der Fall errinnert mich an den Fall ' Mehmet ' . Ebenfalls ein jugendlicher Intensivtäter türkischer Abstammung. Einige Leser werden sich sicherlich errinnern können. Und wieder zeigt sich, dass sich nicht viel geändert hat. Der Typ müsste schon längst sitzen . Aber sicherlich hatte er eine schwere Kindheit. Und schuld hat auch bestimmt die deutsche gesellschaft.
Bitte zu mir!
Der Knabe sollte mir mal über den Weg laufen und eine solche Aktion bei mir versuchen! Ich denke, ich könnte ihm unmißverständlich klar machen, daß er in Zukunft auf so etwas verzichtet . . . . .