Präsident besucht Fanclub Schneider: Wie man's macht, macht man's verkehrt

fil, 18.02.2013 10:45 Uhr

Bei einem Fanclubbesuch in Amberg wundert sich 1860-Präsident Dieter Schneider über die wiederholten Indiskretionen, die aus nicht-öffentlichen Sitzungen an die Öffentlichkeit geraten

München - 1860-Präsident Dieter Schneider hat es nicht selbst in der Hand, ob er im Mai zur Wiederwahl antreten kann. Die Entscheidung darüber trifft der Aufsichtsrat um Otto Steiner, der angekündigt hat, sich bis zum 8. März in der Präsidenten-Frage äußern zu wollen. Schneiders Problem: Aufsichtsratschef Otto Steiner scheint dem Vernehmen nach selbst Ambitionen auf das Amt zu haben.

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Bei einem Besuch eines Fanclubs in Amberg am Samstag machte Schneider ein vernichtendes Urteil über die Löwen: "Wir waren sportlich wie ein Hühnerhaufen und den Stoff für die Medien liefern wir auch noch dazu!", sagte er laut "oberpfalznet.de" über die 0:1-Pleite gegen Bochum am Vortag und die mal wieder ans Licht gekommenen neuen Querelen in der Vereinsführung.

Dass wiederholt Indiskretionen an die Öffentlichkeit gelangt waren, gefällt dem Präsidenten gar nicht:  "Am besten ist eine nicht-öffentliche Sitzung, da bekommt es die Presse am schnellsten mit", so Schneider wütend. Der Verein habe zu lange Öffnungszeiten. "Wenn ich wüsste, wie ich das Alles abstellen könnte, würde ich es tun", so Schneider.

Zu den kritischen Stimmen über die Transferpolitik der Löwen sagte der Präsident: "Wie man es macht, macht man es verkehrt." Das, allerdings, gilt augenscheinlich auch für alle anderen Themen bei 1860.

 

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Kommentare (34)
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FEB
19
Thompsen60, 12:57 Uhr

@ ag + TSV Thor

Leider verfügt unser aktueller Präse nur über einen begrenzten Fußballsachverstand, wie soll er da über die Fähigkeiten seiner sportlichen Führungskräfte urteilen können? Wer in der Hz. des Lautern-Spiels die wenigen guten Offensiv-Aktionen in den ersten 45 Min. insbesondere von Friend als 'Weltklasse' bezeichnet, muss sich fragen lassen, was dann die Aktionen zB eines Messi, Reus, Lewandowski usw. sind. In Köln haben sie aus der Not geboren vor der Saison den kompletten Schnitt gemacht, überbezahlte Leistungsträger wie Prinz Poldi, Novakovic und Rensing ohne Rücksicht abgestoßen und stehen mit einer jungen Truppe voller hoffnungsvoller Talente bereits jetzt besser da als wir mit unseren nach wie vor überbezahlten Auslaufmodellen auf + neben dem Platz. Die haben zwar auch einen Schäfer, aber der ist dort sportlicher Leiter und kennt sich im Gegensatz zu unserm Geldverbrenner FH in seinem Metier bestens aus. Wie gestern in Pauli zu sehen war, können sie auch Freistöße, aber das haben sie vermutlich bis zum Erbrechen trainiert. Wann haben wir eig das letzte Freistoßtor erzielt, war das noch Häßler oder doch erst später? Trotzdem blau bleim Buam!

FEB
19
TSV Thor, 09:47 Uhr

@ag

Wenn man selber nicht die hellste Kerze auf der Torte ist, dann versammelt man um sich noch kleinere Lichter, um im Zentrum und über allen anderen zu stehen. Deswegen müssen/mussten wir uns mit Leuten vom Schlage eines Maurers, Hinterbergers und Schmidt herumschlagen.

FEB
19
ag, 08:07 Uhr

Schneider

Lieber Herr Schneider schauen Sie nach Köln, die haben mit weniger Etat und mit lediglich 2 Spielern aus der 1.Liga, ansonsten ein komplett neu gestalteter Kader, jetzt den 5. Platz. Hier sehen Sie, wenn man einen vernünftigen Trainer holt und eine kompetente sportliche Leitung hat, dann kann man auch was bewegen. Anstatt zu jammern, währe es besser sich mal selbst zu hinterfragen, warum man immer nur 2. oder 3. klassige Verantwortliche einstellt?

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