Nachdem ein Schäferhund vor knapp einer Woche sechs spielende Kinder im mittelfränkischen Polsdorf angegriffen, gibt die verantwortliche Polizistin Fehler zu.

Polsdorf
  – In einem Brief ihres Anwaltes an die „Nürnberger Nachrichten“ (Samstag) räumte sie ein, sich nach der Attacke nicht sofort als Hundehalterin zu erkennen gegeben zu haben. Ein Polizeisprecher bestätigte, dass inzwischen alle betroffenen Kinder aus dem Krankenhaus entlassen worden seien.

In dem Brief heißt es, die 41-Jährige „bedauert außerordentlich und zutiefst“, dass ihr Hund „Cabil“ die Kinder angegriffen habe. Die „Fehlreaktion“ sei „wohl nur aufgrund der unfassbaren Attacke ihres Hundes und der sichtbaren Folgen zu verstehen“.

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Die Polizistin wolle nun zur Aufklärung des Vorfalls beitragen. Der Hund habe zuvor nie Auffälligkeiten gezeigt. Zudem habe die Beamtin an diesem Tag keine gefährliche Situation für Kinder oder andere Menschen erkannt.

 

 

 

 

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