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Polizei-Aktion München Radl-Kontrollen: So schaut's in München aus

az, vom 10.08.2011 12:34 Uhr
Von wegen "Gscheid Radln" - während der dreiwöchigen Aktion der Polizei München deckten die Verkehrspolizisten so einige Regelverstöße auf: Foto: az/Polizei, dpa, ddp

Gokart-Fahrrad-Gespanne, uneinsichtige Verkehrsteilnehmer und "Einladungen" zum Verkehrsunterricht - das erbrachte die Aktion "Gscheid radln" der Münchner Polizei. Klicken Sie sich hier durch die harten Fakten!

München - "Gscheid radln!" - mit dieser Aktion hat die Polizei in München die vergangenen drei Wochen versucht, die hohe Zahl der Verkehrsunfälle mit Radfahrern zu senken. Vom 18.07. bis zum 07.08.2011 wurden im Zuge der Aktion fast 20.000 Verkehrsteilnehmer aufgehalten, um Unfälle zu verhüten. Motto der Kampagne war "Miteinander".

Auf diese Weise wollte die Münchner Polizei Fußgänger und Kfz-Führer in ihre Kontroll- und Aufklärungsmaßnahmen verstärkt mit einbeziehen. So soll die hohe Zahl an Verkehrsunfällen insbesondere mit Radfahrern gesenkt; ein harmonischer Umgang und gegenseitige Rücksichtnahme untereinander gefördert werden.

Mit einem klaren Ziel: Die teils beharrlichen Verharmlosungen von Unfall-verursachenden Regelverstößen der Verkehrssünder durch Einsicht zu ersetzen. Für den Zeitraum der Aktion hatte die Polizei damit  Erfolg: Um 43,9 Prozent gingen die Unfälle in diesen drei Wochen zurück.

Kommentare (13)
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AUG
16
00:04 Uhr, geschrieben von COPPI-Sepp
Radl-Kontrollen
Fahrrad Bild 1: Motorrad- und Porschefahrer liefern sich am 27.Juni 2011 ein illegales Rennen in der Naupliastraße. Eine Fußgängerin wird mit 120 km/h gerammt, fliegt 50 Meter weit und stirbt an der Unfallstelle.
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AUG
11
23:49 Uhr, geschrieben von Dr. Bob
Ja ja. Die Radlrambos.
Nur gut, dass wenigstens die Autofahrer sich immer an die Vorschriften halten. Tempobegrenzung im Ort. Parkverbote beachten. Am haltenden Bus max. mit Schrittgeschwindigkeit vorbei. Und beim Überholen von Zweiradfahrern mind. 1.50 Meter Sicherheitsabstand. Am Steuer nicht telefonieren und selbstverständlich nie alkoholisiert fahren. Denn wenn die Autofahrer sich nicht an die Regeln halten würden, dann könnte man es ja in der Zeitung lesen und die Polizei würde verstärkt kontrollieren. Aber die Autofahrer sind ja ausnahmslos alle Engel.
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AUG
11
19:38 Uhr, geschrieben von Flo
Ganz toll
Als Autofahrer bist du immer Depp. Ich wohn' in der Nähe von der FH. Bevor ich überhaupt die ersten 500 Meter gefahren bin, könnte ich schon 5 von den zweirädrigen Kamikazes erlegen und wäre vollkommen im Recht. Für die gelten keine Vorfahrtsregeln, keine roten Ampeln und keine Einbahnstrassen. Auch sind Fahrradwege nur zur Deko da und wenn wir gern a bisserl ratschen wollen, fahren wir halt zu dritt nebeneinander. Was soll's, der blöde Autofahrer wird schon bremsen, ausweichen oder was auch immer machen. Schließlich kriegt der immer 'ne massive Teilschuld und will sein Gewissen ja auch nicht mit der Verletzung eines anderen Menschen belasten. Gut finde ich auch den Radl-Clown oder wie das extrem geistreiche Projekt vor Kurzem hiess. Nö,nö,nö, das darfst du aber nicht lieber Rad'l-Freund. Ganz toll und an Abschreckung nicht zu überbieten. Wenn ich über 'ne rote Ampel fetz', krieg ich völlig zurecht 'ne Strafe und bei Bedarf auch noch 'ne Nachschulung. Also, solange Fahrrader nicht endlich ein Versicherungskennzeichen wie die Mopeds kriegen, durch das sie eindeutig zu identifizieren sind, wird sich auch nix ändern. Dann könnte man die Rowdies endlich mal anzeigen und müsste sich nicht weiter von denen auf der Nase rumtanzen lassen.
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