Parallelen zu 2012/2013 Saison-Vergleich: Vieles spricht für zweiten Triple-Triumph

, aktualisiert am 14.03.2017 - 15:00 Uhr
Jupp Heynckes (l.) ist das Triple mit den Bayern gelungen. Carlo Ancelotti möchte nachziehen - einiges spricht für den erneuten Erfolg. Foto: EPA/ANDY RAIN/Andreas Balk/dpa/bwin/AZ

Der FC Bayern und das Triple: Keiner redet drüber, alle träumen davon. Beim Vergleich der Triple-Saison 2012/2013 unter Jupp Heynckes mit der aktuellen Spielzeit unter Carlo Ancelotti stellt man erstaunliche Gemeinsamkeiten fest.

München - Nicht immer war alles Gold, was da glänzte. Einiges lief schief beim FC Bayern in den ersten Monaten unter der Regie von Trainer Carlo Ancelotti. Es gab Niederlagen in der Champions League bei Atlético Madrid und in der Bundesliga beim ewigen Rivalen Borussia Dortmund – viel Sand knirschte im Getriebe bei den Auftritten zu Jahresbeginn.

Viele Experten im Umfeld des deutschen Rekordmeisters vermissten schon Ancelotti-Vorgänger Pep Guardiola. Doch die Mahner sind weniger geworden – oder sie halten sich eben im Hintergrund.

Denn das System des Italieners greift – doch das Wort Triple nimmt niemand in den Mund. Mit Blick auf den Dreichfachgewinn im Jahr 2013 verwies Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge darauf, dass die damalige Elf unter Jupp Heynckes alle Gegner mit einer "gewissen Demut" abgearbeitet habe.

Dabei liegen die Parallelen zum historischen Triumph von vor vier Jahren auf der Hand, wie der Wettanbieter bwin feststellt.

Dominant in Bundesliga und Pokal


Wie in der Triple-Spielzeit haben die Bayern nach 24 Bundesliga-Spieltagen bisher nur eine Niederlage. Foto: bwin

Die nationalen Wettbewerbe sind das Pflichtprogramm des deutschen Rekordmeisters. Klar, hier lief es in den letzten Jahren auch unter Pep Guardiola cremig. Dennoch drängt sich der Vergleich zur Saison 2012/2013 auf. Damals wie heute stand bei den Münchnern nach 24 Spieltagen nur eine Niederlage zu Buche. Und auch vor vier Jahren verfügten sie als Tabellenführer bereits über ein Punktepolster, das auch mehr als einen Ausrutscher verzeiht.

Im DFB-Pokal führte der Weg vor vier Jahren zum 16. Cup-Triumph der Vereinsgeschichte unter anderem über den FC Augsburg, den VfL Wolfsburg und Borussia Dortmund. In der laufenden Spielzeit wurden Augsburg und Wolfsburg bereits eliminiert. Und im Halbfinale warten die Dortmunder – ein Sieg über Drittligist Sportfreunde Lotte vorausgesetzt.


Wie vor vier Jahren führte auch in dieser Saison der Weg im DFB-Pokal über den FC Augsburg und den VfL Wolfsburg. Foto: bwin

Champions League


Zwei spektakuläre Erfolge gegen den FC Arsenal: Der FC Bayern ist bereit fürs Champions-League-Viertelfinale. Foto: bwin

Drei Mal in Serie schied der deutsche Rekordmeister unter Pep Guardiola im Halbfinale der Königsklasse aus. Aktuell hatte Trainer Ancelotti Bestleistungen im Frühjahr prognostiziert – und siehe da, die Bayern-Stars steigerten sich pünktlich. In der Champions-League-Gruppenphase eroberten sie noch einen Zähler weniger (zwölf) als in der Triple-Spielzeit. Doch der Achtelfinal-Erfolg gegen den FC Arsenal fiel diesmal ungleich deutlicher aus. 2012/2013 kam der FC Bayern mit einem 3:1/0:2 weiter, diesmal gab es zwei 5:1-Kantersiege.

Lesen Sie hier: FC Bayern demütigt Arsenal - "Immer die selbe Schande"

Erfolgreiche Achse


Nur drei Spieler aus der Wembley-Final-Elf spielen nicht mehr beim FC Bayern. Foto: bwin

Beachtlich: Vier Jahre nach der erfolgreichsten Saison der Vereinsgeschichte fehlen aus der Finalelf von damals nur Mario Gomez, Bastian Schweinsteiger und Dante. Ob Manuel Neuer, Philipp Lahm, Jérôme Boateng, David Alaba, Javi Martínez, Rafinha oder Thomas Müller, Arjen Robben und Franck Ribery – sie alle waren 2012/13 schon an Bord und wissen wie es ist, Historisches zu erreichen. Inzwischen sind erfahrene Führungsspieler wie Xabi Alonso, Mats Hummels und Robert Lewandowski sowie hungrige Talente wie Kingsley Coman dazu gestoßen.

Die Trainer


Zwei ähnliche Trainertypen: Triple-Coach Jupp Heynckes (l.) und der aktuelle Trainer Carlo Ancelotti. Foto: bwin

Jupp Heynckes (67) blickte 2013 schon mit Altersmilde auf eine große Karriere zurück. Er arbeitete hart, trat den Spielern aber eher väterlich gegenüber. Erfolge als Spieler, Stationen im Ausland, einen Champions-League-Triumph mit Real Madrid hatte Heynckes schon auf der Habenseite, als er die Bayern zum Triple führte. Carlo Ancelotti (57) ist ein ähnlicher Typ: Er tritt ebenfalls eher väterlich-gelassen auf, hat in der Königsklasse sogar schon dreimal den großen Sieg gefeiert.


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