'Ozymandias' "Breaking Bad" kommt in die Oper

Walter White (Bryan Cranston) and Jesse Pinkman (Aaron Paul) in "Breaking Bad" Foto: AMC

Das klingt genauso spannend wie verrückt: Die Kult-Serie "Breaking Bad" soll eine eigene Mini-Oper in New York bekommen. In seinem Blog erklärt Intendant Sung Jin Hong das Konzept.

 

New York - Der Hype um "Breaking Bad" geht auch nach dem Ende der Erfolgsserie weiter. In New York soll im Januar 2014 eine Oper uraufgeführt werden, die auf dem Drogen-Epos beruht. "Ich habe mich dazu entschieden, 'Breaking Bad - Ozymandias', eine Mini-Oper basierend auf dem ausgezeichneten TV-Drama und dem Sonnet von Percy Bysshe Shelleys 'Ozymandias', zu komponieren", schrieb Sung Jin Hong, der Intendant des Ensembles, das das Stück auf die Bühne bringen soll, in seinem Blog.

Die Inspiration für die Kombination aus TV-Serie und Lyrik ist klar: "Ozymandias" ist der Titel jener Folge von "Breaking Bad", in der das Drama um Hauptcharakter Walter White (Bryan Cranston) in der letzten Staffel seinen Höhepunkt findet. Am Ende des gleichnamigen Sonetts des britischen Schriftstellers Shelly (1792 bis 1822) heißt es ganz zum Inhalt der Episode passend: "Nichts weiter blieb. Ein Bild von düstrem Grame, Dehnt um die Trümmer endlos, kahl, eintönig. Die Wüste sich, die den Koloß begräbt."

 

"Zu diesem Zeitpunkt sind die Details zu 'Breaking Bad - Ozymandias (2014)' zwar noch nicht bestätigt. Aber ich hoffe so sehr, die Antwort auf die entscheidende Frage zu finden, die das Drama so besessen und eindringlich erfordert: 'Are we all breaking bad?'", schreibt Hong weiter. Wie sich die Umsetzung auf der Bühne schlagen wird, bleibt freilich abzuwarten. "Breaking Bad"-Fans dürfen sich trotzdem schon mal die Hände reiben.

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