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Olympia 2022? Kati Witt: Ich stehe bereit

Thomas Becker, vom 09.11.2011 20:11 Uhr

Nach der Bewerbung ist vor der Bewerbung: Würde sich München wieder um Olympia bemühen, wäre Katarina Witt dabei. „Zuerst muss eine grundsätzliche Entscheidung gefällt werden”

MÜNCHEN Vor vier Monaten musste Katarina Witt in Durban als Münchens oberste Olympia-2018-Werberin eine bittere Niederlage hinnehmen. In den noch verbliebenen Büros der Bewerbergesellschaft war sie seitdem nicht mehr. Ein paar Steinwürfe entfernt, in der BMW Welt, sprach sie nun als Botschafterin des Unternehmens über dessen Engagement bei der Premiere der Olympischen Jugend-Winterspiele, die vom 13. bis 22. Januar 2012 in Innsbruck stattfinden. Die Eiskunstlauf-Olympiasiegerin von 1984 und 1988 über:

Die Vergabe von Olympia 2018 nach Südkorea:
„So was kann man nicht abstreifen. Das wird mich sicher für den Rest meines Lebens begleiten. Es war ein sehr, sehr interessanter Prozess. Bei den vielen Reisen, vor allem nach Asien, all die verschiedenen Traditionen kennenzulernen, hat mein Bewusstsein erweitert, obwohl ich ja auch vorher schon sehr viel unterwegs war. Es ist immer noch ein kleiner Tropfen Wehmut da, und das bleibt auch noch ein bisschen. Aber wir wissen alle, dass es keine Entscheidung gegen München war, sondern für Pyeongchang. Wir hätten nichts besser machen können. Das, was wir der olympischen Bewegung zu bieten hatten, war schon einmalig. Aber der Wunsch, die Spiele in Asien auszurichten, war wohl schon eher da – und Respekt zu zollen, dass sich jemand zehn Jahre lang so intensiv bewirbt, sich von Bewerbung zu Bewerbung ständig verbessert und dann bei der dritten Bewerbung belohnt wird.”


Die Zeit nach der Niederlage:
„Nach diesen zwei intensiven Jahren habe ich erst mal Abstand gebraucht. Viele hatten emotional damit zu kämpfen. Das dauert dann einfach ein bisschen. Wenn man so mit dem Herzen dabei ist, kann man das nicht einfach abhaken und zum Nächsten übergehen. Ich war dann nach Durban tatsächlich erst mal zuhause, was auch schön war, weil ich ja immer nur kurz daheim war: zum Aus- und Umpacken.”

Eine Bewerbung München 2022: „Das kann man nicht wirklich vorweg nehmen. Diese Entscheidung muss erst mal politisch getroffen werden. Auch, ob man sich für Winter oder Sommer bewirbt – ich würde natürlich eine Winter-Bewerbung mit unterstützen. Aber das muss man jetzt einfach mal sehen.”


Ihren Einfluss bei der Entscheidung:
„Das Schöne ist ja, dass hier in Bayern und in München sehr viel positives Feedback kommt, dass ein Interesse da ist und der Wunsch, wir sollten nochmal Olympische Spiele ausrichten. Wenn das weiterhin einfach vorhanden ist, ist das für uns schon mal sehr gut. Was ich da jetzt machen kann, ist schwer zu sagen. Entscheiden muss das der DOSB und die Politik hier vor Ort: Wie wichtig sind uns die Spiele? Und: Wie sehen die Chancen aus?

Eine Mitarbeit bei einer weiteren Bewerbung: „Das war eine sehr intensive Zeit, sehr nervenaufreibend, sehr spannend. Ich würde sicherlich versuchen, da wieder mitzuhelfen. Aber dazu muss zuerst mal eine grundsätzliche Entscheidung gefällt werden.”

Kommentare (4)
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NOV
10
16:50 Uhr, geschrieben von S.B.
Positives Feedback erhaschen
Bitte, nicht schon wieder diese Kati Witt. Sie kräht überall mit. Welcher Hahn kräht den eigentlich nach ihr? Sie scheint Botschafterin für alles sein zu wollen. So kann sich jeder durchs Leben mogeln, Aufmerksamkeit auf ihre Person erhaschen, um bei den ganz OBEREN dabei zu sein. wie zur DDR- Zeiten. Kennst sie eigentlich richtige Arbeit ? Einmal diese Meinung u. einmal jene Meinung zu haben, ist keine humane Stabilität eines Menschen als Botschafterin.
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NOV
10
15:15 Uhr, geschrieben von Baerjj1
Nochmal nicht mehr!
Was will denn diese Dame überhaupt? Ach ja, sich weiterhin ein schönes Leben machen auf Kosten anderer die dafür malochen. Wäre bessser, sie würde endlich mal etwas Vernünftiges arbeiten. Es gibt tausend Mal Wichtigeres als eine neue Olympiablamage. Ski fahren macht ohne dem ganzen Affenzirkus von den arbeitsscheuen Abgehobenen immer noch den meisten Spaß. Es gibt nicht Überflüssigeres als diese Schuldenmacher und Geldverprasser!
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NOV
10
14:31 Uhr, geschrieben von Giesing
Nicht schon wieder!
Für München ist die Dame eine denkbar schlechte Werbeträgerin. Schließlich haben nicht alle vergessen, was Kati Witt in ihrer Zeit als Honeckers Liebling getrieben hat.
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