Olympia 2012 Pop, Pomp und Pathos
jga, 12.08.2012 23:44 Uhr
Inszenieren können sie, die Engländer. Hier die Abschlusszeremonie der Spiele.Foto: dpa
England inszeniert die Abschlusszeremonie der Olympischen Spiele in London mit großem Herz und vielen Weltstars der Musik. IOC–Präsident Rogge haben die vergangenen Wochen begeistert.
LONDON Bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele geizten die Engländer nicht mit Pomp und Pathos, einer imposanten Reise durch die englische Geschichte. Richtig dick aufgetragen war die Show – und richtig gut: Mit Feuerringen am Himmel und knalligen Choreographien.
Die Schlusszeremonie im Olympiastadion am Sonntagabend hat gezeigt, dass sie zugleich das andere Extrem beherrschen: Die Tränen der Athleten auf Großleinwand, vor Freude oder Trauer, einfach nur begleitet von einem Klavier und Emeli Sandés Stimme. Oder die anderen großen Musiker unserer und vergangener Zeiten, die nicht nur mit auf einer auf die Spitze getriebenen Inszenierung, sondern genauso mit Herz begeisterten: Da war vor allem George Michael, mit Totenkopf-Gürtel und Riesensonnenbrille – er sang „Freedom“ und „White Light“ – letzteres Stück hat er den Ärzten im Wiener Krankenhaus geschrieben, die ihn Ende 2011 vor einer lebensbedrohlichen Lungenentzündung retteten. Auch Madness („Our House“) waren auf der Bühne, die ewigen Elektro-Popper der Pet Shop Boys, Annie Lennox auf dem Gothic-Piratenschiff und Rap-Sensation Tinie Tempah.
Die Sportler marschierten nicht etwa militärisch in Gruppenformation ein, sondern liefen in kleinen Haufen durch viele verschiedene Eingänge. Mit ihren gezückten Kameras und Smartphones wuselten sie durcheinander – die große Olympische Familie.
Auf der Tribüne verneigten sich die Royals um Prinz Harry vor den Athleten, vor großartigen Olympischen Spielen an sich. IOC-Präsident Jacques Rogge war begeistert: „Ich bin ein glücklicher und dankbarer Mann. Es waren absolut fabelhafte Spiele“, bilanzierte der Belgier gestern in der englischen Metropole. „Das waren Athletenspiele, das olympische Dorf war fantastisch, die Sportstätten haben funktioniert und das Publikum war großartig. London hat die olympische Bewegung erfrischt.“
Dazu passt, dass OK-Chef Sebastian Coe von Premierminister David Cameron zum Sportbeauftragten der Regierung ernannt wurde. Coe selbst lobte die Olympia-Show : „Wir haben fantastische Spiele abgeliefert. Die Athleten haben eine ganze Generation inspiriert.“

Olympia 2012
Der Sportredaktion für die Olympiaberichterstattung ein großes Lob. Informativ, aktuell,interessant, aber auch zu den richtigen Themen z. B. Drygalla / keine Medaillen für die Schwimmer usw, sachlich kritisch. Wie bei den Themen Fußball, Basketball, Eishockey, Freizeitsport usw. auch diesmal wieder mit Olympia 2012 , in München ist die AZ im Sport die Nummer 1.
Olympia
Das trefflichste Bild war doch unsere Frau Friedrich auf den Schultern eines anderen Athleten. Endlich auf der Höhe, wohin sie ihre Leistung nicht getragen hat. Aber Hauptsache Spaß ... auf Kosten von uns Steuerzahlern lässt diese Frau keine Peinlichkeit aus. Anstelle sich zu schämen, ihre ungerechtfertigte Nominierung auch noch durch desaströse Leistung bestätigt zu haben, geht das bei der alles am Allerwertesten vorbei und sie dreistet sich dagegen in eine Party, zu der sie nicht gehört. Und es ist zu befürchten, dass die dieses Spielchen auch noch eine Zeitlang weiter betreibt.