Nach zwei gescheiterten Tarifverhandlungsrunden im öffentlichen Dienst macht Berlin heute den Anfang einer bundesweiten Warnstreik-Welle. Angestellte Lehrer an mehr als 100 Schulen wollen in den Ausstand treten.

Berlin - Für tausende Kinder dürfte der Unterricht ausfallen. In den nächsten Wochen soll es dann in allen 16 Bundesländern Warnstreiks geben - und damit Unterrichtsausfall, Verkehrsbehinderungen oder Einschränkungen beim Winterdienst.

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Die Gewerkschaften fordern für die Beschäftigten unter anderem 6,5 Prozent mehr Geld. Außerdem wollen sie erreichen, dass die Gehaltsgruppen der rund 200 000 angestellten Lehrer bundesweit per Tarifvertrag einheitlich geregelt werden. Am 7. und 8. März werden die Verhandlungen in Potsdam fortgesetzt. Insgesamt geht es um die Gehälter von rund 800 000 Landes-Angestellten.

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