Nur in Gummistiefeln und Lendenschurz Fast nackt gebraut: Bayer setzt auf sein "Erotikbier"

, aktualisiert am 08.02.2018 - 13:41 Uhr
Der Bierbrauer Jürgen Hopf in seinem Erotikbierkeller der Lang-Bräu Brauerei. Foto: Nicolas Armer/dpa

Jürgen Hopf, Bierbrauer aus Wunsiedel in Oberfranken, braut sein Bier am liebsten fast nackt. Den Gerstensaft vermarktet er als "Erotikbier" weltweit. Bekleidet nur mit Hut, Gummistiefeln und Lendenschurz stellt er den angeblich aphrodisierenden Trunk her.

Wunsiedel - Jürgen Hopf (61), Bierbrauer aus Wunsiedel in Oberfranken, braut sein Bier am liebsten fast nackt. Den Gerstensaft vermarktet er als "Erotikbier" weltweit. Bekleidet nur mit Hut, Gummistiefeln und Lendenschurz stellt er den angeblich aphrodisierenden Trunk her. Natürlich nach dem bayerischen Reinheitsgebot, wie er versichert. Zahlreiche Touristen lockt Hopfs "Erotikbierkeller" an, wo er augenzwinkernd von der potenz- und fruchtbarkeitssteigernden Wirkung seines Bieres erzählt.

Begonnen hat alles im Jahr 2002 im Wirtshaus. Die Mitglieder des Stammtischs "Wurzelstolperer", darunter auch Hopf, wünschten sich einen erotischen Hopfensaft als Faschingsscherz. Die Resonanz überraschte den Braumeister: "Dass das Erotikbier so einschlägt, hätte niemand gedacht." Die Leute hätten ihm die Flaschen mit einer nackten Schönheit auf dem Etikett förmlich aus den Händen gerissen. Also habe er die Idee zum dauerhaften Produkt entwickelt.

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