Neuhausen Frau im Aufzug zum Büro vergewaltigt

job, 02.08.2012 16:30 Uhr

In unmittelbarer Nähe des neuen Polizeireviers an der Landshuter Allee fällt ein Mann vormittags in einem Bürogebäude über eine Angestellte her. Eine Kollegin des Opfers sieht den Täter flüchten.

Neuhausen - Mit einem Vergewaltiger eingesperrt in einem Fahrstuhl – was für ein Albtraum. Genau das ist einer jungen Frau in Neuhausen jetzt passiert. Auf dem Weg ins Büro ist sie von einem Fremden massiv sexuell angegriffen worden. Der kräftige, etwa 1,75 Meter große Mann war der Angestellten vermutlich bereits von der U-Bahnhaltestelle Maillingerstraße bis zum Bürogebäude in der Landshuter Allee gefolgt. Das Geschäftshaus ist in unmittelbarer Nachbarschaft zur neuen Polizeiinspektion Neuhausen. Es war am Mittwoch gegen 8.50 Uhr, als die junge Frau die Landshuter Allee 10 zu Fuß erreichte.

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Sie ging in den Bürokomplex und drückte den Knopf für den Fahrstuhl. Zu diesem Zeitpunkt wähnte sie sich noch allein. Als sich die Tür öffnete, betrat sie den leeren Lift. Unmittelbar bevor sich die Tür wieder schloss, quetschte sich plötzlich der Fremde durch die Tür. Als sich der Lift in Bewegung setzte, ging der Mann auf die Frau los. Er hielt ihr den Mund zu, drückte sie zu Boden und vergewaltigte sie. Die Angestellte wehrte sich mit aller Kraft. Sie schrie so laut sie konnte um Hilfe. Als sich die Lifttür im Stockwerk zu ihrem Büro öffnete, gelang es ihr, dem Griff des Mannes zu entkommen.

Der Vergewaltiger fuhr anschließend wieder nach unten ins Erdgeschoss. Dort wurde er von einer zweiten Angestellten gesehen, wie er zu Fuß in Richtung Arnulfstraße davonging. Die beiden Frauen beschreiben den Mann als 1,65 bis 1,75 Meter groß, kräftig und ungepflegt. Er hatte leicht wellige, nach hinten gekämmte nackenlange Haare und trug einen Oberlippen- und Kinnbart.

Zur Tatzeit soll er eine schwarze Jeans, Turnschuhe und ein langärmeliges, helles Hemd über der Hose getragen haben. Die Ärmel hatte er hochgekrempelt. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Kommissariat 15 vom Polizeipräsidium ( 2910-0) oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

Täterbeschreibung: 165 –175 cm groß, etwa 42 Jahre alt, kräftig aber nicht dick, ungepflegte Erscheinung, schwarz-graue, kinn- bis nackenlange, leicht wellige nach hinten gekämmte volle Haare, Oberlippen- /Kinnbart, Typ Südeuropäer (griechisch oder portugiesisch); bekleidet mit schwarzer Jeans, Turnschuhen, langärmeligem, hellem Hemd über der Hose getragen, Ärmel hochgekrempelt;

Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

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Kommentare (4)
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AUG
02
nachdenken, 17:21 Uhr

@ Ich

Was für ein Blödsinn, von Opferschutz zu sprechen, wenn es um die genaue Adresse des Tatortes geht. Wie soll die Polizei denn sonst möglichst sachdienliche Zeugenhinweise sammeln? Durch die Beschreibung 'irgendwo in München' vielleicht?

AUG
02
mf, 17:01 Uhr

@ich

Naja, es könnte eventuell jemanden etwas angehen, der um diese Zeit in der Nähe war und der den Täter gesehen hat.

AUG
02
Gabi, 13:13 Uhr

Wahnsinn

Da bekommt man als Frau schon ein ungutes Gefühl. Auf dem Weg ins Büro am hellichten Tag!! Freiwild!!

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