Neue Runde bei "Germany's next Topmodel" Michael Michalsky: "Passende Figur wird gesucht, nicht eine magere"

Michael Michalsky ist bereits zum dritten Mal bei "Germany's next Topmodel" Foto: Martin Ehleben

Auch in diesem Jahr wird natürlich wieder "Germany's next Topmodel" gesucht. Am Donnerstag geht's los. Juror Michael Michalsky gibt im Interview schon einmal Einblicke in die kommenden Wochen und stellt sich auch der immer wieder aufkommenden Kritik an dem Casting-Format.

Es geht wieder los: Ab Donnerstag, den 8. Februar um 20:15 Uhr, sind auf ProSieben wieder die Models los. Wie jedes Jahr bittet dann Modelmama Heidi Klum (44) mit ihren Juroren zum öffentlichen Casting bei "Germany's next Topmodel". Zum dritten Mal an ihrer Seite: Thomas Hayo und Michael Michalsky (50). Letzterer spricht im Interview mit spot on news über seine Erfahrungen als Juror, aber auch über die immer wieder aufbrandende Kritik an dem Format.

Bereits zum dritten Mal geht das Duo Hayo/Michalsky an der Seite von Heidi Klum ins Rennen. Hat sich da ein Dreamteam gefunden?

Hier gibt es ein Damen-Deo von Michael Michalsky

Michael Michalsky: Das kann man durchaus so sagen. Und die stetig steigenden Zuschauerzahlen der beiden letzten gemeinsamen Staffeln geben uns Recht.

Welche Ihrer bisherigen Kandidatinnen ist Ihnen am meisten im Kopf geblieben?

Michalsky: Es gibt die Lustigen, die manchmal nur lustig sind und sonst nichts. Es gibt die Lauten, die eigentlich unsicher sind im Inneren. Es gibt die Stillen, bei denen ein zweiter Blick hinter die Kulisse lohnt. Interessant sind auf jeden Fall immer die Gewinnerinnen der Staffeln. Der lange Auswahlprozess und Wettbewerb sind sehr hart. Das stellt sicher, dass die Show am Ende garantiert eine sehr gute Gewinnerin präsentiert.

Wenn Sie einen Wunsch hätten: Welchen Star-Gastjuror hätte Sie gerne einmal dabei?

Michalsky: Karl Lagerfeld. Den kenne ich seit Jahren und das wäre garantiert sehr witzig.

Immer wieder tauchen ehemalige "GNTM"-Mädchen später auch in Trash-TV-Formaten wie dem Dschungelcamp oder ähnlichem auf. Was sagen sie zu solchen Alternativ-Karrieren ihrer ehemaligen Mädchen?

Michalsky: Nichts. Jede muss tun, was sie meint, tun zu müssen.

Was wird an dieser neuen Staffel neu und besonders werden?

Michalsky: In der vergangenen Staffel hat eine Kandidatin von Thomas gewonnen. Das wird sich diesmal wieder ändern. (lacht). Aber im Ernst. Mein Team heißt "Team Diversity". Der Name ist Programm. Keine Schubladen, ernsthafte Herausforderungen werden ernsthaft angenommen.

Die US-Version von "GNTM" hat sich neuerdings von einer Altersgrenze bei den Mädels verabschiedet. Warum gibt es das in Deutschland noch nicht und was spricht dagegen, auch ältere Models zu casten?

Michalsky: Das müssen Sie den Sender fragen. Ich könnte mir das vorstellen. Vielleicht als zweites Format. In meinen Fashion-Shows caste ich ja schon seit Jahren ältere Models. Das findet bei den Kunden und Einkäufern guten Anklang.

Plussize-Models sind in der öffentlichen Wahrnehmung immer mehr im Kommen, "GNTM" setzt aber immer noch auf sehr schlanke Teilnehmerinnen. Ist der Trend noch aufzuhalten und warum spiegelt sich diese Entwicklung nicht bei "GNTM" wieder?

Michalsky: Die Kritik stammt aus einer vergangenen Zeit. Wenn Sie sich heute die jungen Frauen in der Show ansehen, werden sie bemerken, dass wir eine viel größere Bandbreite an Charakteren und Frauentypen haben.

Wie jedes Jahr, wird auch aller Voraussicht nach 2018 in den Medien die Kritik des "Magerwahns" in ihrer Sendung aufpoppen. Was entgegnen Sie ihren Kritikern und wie achten sie auch als Juror auf die Gesundheit der Mädchen?

Michalsky: Magersucht ist eine Krankheit. Hier sehe ich auch meine Verantwortung als Juror und die nehme ich ernst. Die Figur eines Models spielt in der ganzen Werbebranche und in der Mode eine große Rolle. Das ist richtig. Aber die richtige, passende Figur wird gesucht, nicht eine magere Figur. Das ist auch bei "GNTM" längst angekommen. Vielleicht wird es wieder solche Kritik geben, das kann schon sein. Aber "GNTM" steht wegen seines dauerhaft großen Erfolgs immer in der Kritik einschlägiger Medien. Am besten ist, wenn die Leser selbst hinschauen und sich ein eigenes Bild machen.

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