Ein neuer Speziallack schützt die knapp 240 Züge der Münchner S-Bahn künftig besser vor Graffiti. Das Unternehmen lässt sich dies einen Millionenbetrag kosten.

München - Dank der neuartigen Lackierung lassen sich die aufgesprühten Schmierereien leichter und umweltfreundlicher entfernen, wie die S-Bahn am Freitag mitteilte. Der bislang notwendige Einsatz aggressiver Chemikalien, die auch die alte Farblackierung der Fahrzeuge angriff, ist damit nicht mehr nötig. Übliche Reiniger oder biologisch abbaubare Mittel reichen nun.

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Bei einem Pilotversuch im Jahr 2008 testete die S-Bahn den Schutzlack an 45 Fahrzeugen. Dank der guten Resultate wurden nun seit März die übrigen der 238 Fahrzeuge lackiert. An den Gesamtinvestitionen von rund zwei Millionen Euro beteiligte sich die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) mit mehr als 450.000 Euro.

 

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