Nachfolger noch nicht bekannt Roiderer tritt als Wiesn-Wirtesprecher zurück

Toni Roiderer gab bei den Wiesn-Wirten 15 Jahre lang den Takt vor. Foto: imago

15 Jahre lang war Toni Roiderer Sprecher der Wiesnwirte. Ende November tritt er zurück. Dann soll sein Nachfolger gewählt werden.

München - Toni Roiderer kündigt bei der offiziellen Wiesn-Nachbesprechung im Restaurant am Chinesischen Turm seinen Rücktritt als Sprecher der Wiesn-Wirte an.

Roiderer erklärte, er habe schon länger mit dem Gedanken gespielt: "Ich bin ja jetzt auch schon 73, und meine Frau findet, sie möchte jetzt langsam mal mehr Zeit mit mir verbringen", so der Wirt. Schon im vergangen Jahr übergab Roiderer die Leitung des Hackerzelts an seinen Sohn Thomas.

Streit um die Bierpreisbremse

Und auch als Wirtesprecher habe er bereits nach der letzten Wiesn aufhören wollen. Doch dann kam der Streit um die Bierpreisbremse und der 73-Jährige fühlte sich in der Pflicht, mit seiner Erfahrung dafür zu sorgen, dass die bei den Wiesn-Wirten gefürchtete Deckelung des Maßpreises nicht kommt – mit Erfolg. Der Stadtrat lehnte das Vorhaben des Wiesn-Chefs Josef Schmid mehrheitlich ab.

Das Amt des Wirte-Sprechers ist zwar kein offizielles, aber ein in der Öffentlichkeit sehr prominentes. Bei ihrem nächsten Treffen im November wollen die Wiesnwirte einen Nachfolger bestimmen. Als Favoriten gelten Peter Inselkammer vom Armbrustschützenzelt und Christian Schottenhamel vom Schottenhamel.

 

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