Nach Verletzung Neuzugang Ribamar: Jetzt kann er endlich loslegen

Im Zweikampf mit Olic: Ribamar (l). Foto: sampics/Augenklick

Ribamar, der brasilianische Neuzugang beim TSV 1860 München, steht vor seiner Rückkehr. „Er ist kein Heilsbringer“.

Troia - Seine Premiere im Mannschaftstraining und einen verwandelten Elfmeter im Trainingsspiel hat 1860-Torjäger Lucas Ribamar schon gefeiert. Jetzt wird der 19-jährige Brasilianer, im Sommer für 2,5 Millionen Euro von Botafogo Rio de Janeiro verpflichtet, endlich erstmals in einem Testspiel das Löwen-Trikot tragen – nach langer Verletzungspause und Aufbautraining.

Am Donnerstag steigen für 1860 gleich zwei Tests: Um 10.30 Uhr Ortszeit geht es in Troia gegen die zweite Mannschaft von Sporting Lissabon, fünf Stunden später gegen Drittligist Real Sport Clube. Nach AZ-Informationen soll auch Ribamar eingesetzt werden – zumindest eingewechselt werden.

„Man darf Ribamar nicht unter Druck setzen, er ist aus einem anderen Land, spricht die Sprache nicht, war lange verletzt – er wird kein Heilsbringer sein“, sagte Kapitän Stefan Aigner der AZ. Er weiß aus eigener, schmerzlicher Erfahrung (Innenbandanriss), dass eine längere Auszeit seinen Tribut fordert: „Man sagt nicht umsonst, dass ein Spieler so lange braucht, wie er verletzt war, bis er wieder fit ist.“ Mittlerweile bereue er, dass er vor der Winterpause zu früh aufgelaufen sei: „Ich bin auch so einer, der glaubt, es geht sofort wieder, aber dann wäre ja jeder ein Depp, der eine harte Vorbereitung absolviert.“

Seine Einschätzung? Lieber langsam rantasten. Die Sechzger wollen schließlich keinen Deppen, sondern ein funktionierendes Sturm-Juwel.

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