Die Fifa-Transfersperre gegen Real Madrid wird dem Transfermarkt neuen Schwung verleihen. Ein Objekt der Begierde des spanischen Rekordmeisters: Robert Lewandowski.

München - Noch steht das Transfer-Karussell der Winterperiode relativ still. Doch in Madrid wird man sich seit Mittwoch Gedanken machen, bezüglich der Transferplanung im Winter. Die Fifa verhängte gegen Atletico Madrid und Real Madrid eine einjährige Transfersperre auf Grund von mehreren Verpflichtungen Minderjähriger. Dagegen haben die beiden Teams inzwischen Einspruch eingelegt.

Vor allem die krisengeplagten "Königlichen" haben Bedarf an neuen Spielern, um die Mannschaft wieder in standesgemäße Tabellengefilde zu bringen. Oberstes Ziel von Real Madrid wird wohl Bayern-Stürmer Robert Lewandowski sein. Der Berater Lewandowskis wurde im Dezember bereits im Stadion von Real Madrid gesichtet.

Wie die  spanischen Zeitung "AS" berichtet , träumt der polnische Stürmer von einem Engagement in der spanischen Hauptstadt. Der Vorstandsvorsitzende der Bayern, Karl-Heinz Rummenigge, schob im Dezember dem Wechsel einen Riegel vor mit den Worten: "Das bringt nichts. Der Spieler hat noch dreieinhalb Jahre Vertrag."

 

Transfergerüchte um Neapels Higuain

 

Interessant ist aber die Aussage von Rummenigge am Dienstag über den Neapel-Stürmer Gonzalo Higuain: "Gonzalo Higuain ist ein großartiger Spieler, der Bayern gefällt." Es scheint, als ob der Rekordmeister sich schon nach einer passenden Alternative umschaut für einen möglichen Abgang Lewandowskis.

Das englische Boulevardblatt "The Sun" berichtet, dass Real 330 Millionen Euro für die Wintertransferperiode zur Verfügung hat und nun drei Transferperioden in zwei Wochen durchziehen möchte. Außerdem reagierte Lewandowski-Berater Marc Barthel leicht verschnupft auf die Liebeserklärung von Rummenigge an Higuain  und ließ via "Bild" ausrichten: "Wer eine schöne Braut hat, sollte nicht auf andere Bräute schauen."

Nun könnte es schnell gehen mit der Kontaktaufnahme von Real Madrid zu den Beratern von Robert Lewandowski. Die "Königlichen" müssen aber für einen Transfer des Polen nach Madrid tief in die prall gefüllte Tasche greifen, da der FC Bayern auch einen adäquaten Ersatz verpflichten müsste. Zudem wäre der Pole in der Champions League nicht spielberechtigt.