Einen Tag nach dem tragischen Busunglück in Belgien ist eine Jugendgruppe aus München mit Ersatzbussen in die Heimat gebracht worden.

Brüssel/München -  „Wir gehen davon aus, dass sie wieder hier sind“, sagte ein Sprecher des bayerischen Landeskriminalamts am Montag in München. Der Reisebus mit 59 Insassen vor allem aus München war am frühen Sonntagmorgen im Osten Belgiens verunglückt.

Anzeige

Ein 1982 geborener Begleiter der Gruppe aus Hessen kam dabei ums Leben, zahlreiche Passagiere im Alter von 15 bis 20 Jahren wurden verletzt.

Ob es sich bei der Gruppe um einen Sportverein, eine Schulklasse oder eine Ferienfreizeit handelte, war am Montag immer noch unklar. Die deutsche Botschaft sei eingeschaltet, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes. Der in Tschechien registrierte Bus war nach Angaben der Nachrichtenagentur Belga auf der Fahrt von Paris nach München auf einer Autobahn von der Straße abgekommen, umgestürzt und in einen Straßengraben gestürzt. Vermutlich war der Fahrer am Steuer eingeschlafen.

 

Bleiben Sie auch mit den mobilen Angeboten der Abendzeitung immer auf dem Laufenden: über die iPhone-App (zum Download im App-Store), die Android-App (zum Download im Play-Store) und die mobile Website m.abendzeitung-muenchen.de