„Die Kritik an ihm war zu hart": Jupp Heynckes, der Trainer des FC Bayern, hat Bundestrainer Joachim Löw nach dessen verbalen Rundumschlag verteidigt.

München - Bundestrainer Joachim Löw hat nach seinem verbalen Rundumschlag in der vergangenen Woche Unterstützung aus den Spitzen des deutschen Vereinsfußballs bekommen. „Die Kritik an ihm war zu hart. Bei der EM wurden 'Jogis Jungs' am Donnerstag noch von allen geliebt, zwölf Stunden später waren alle nur noch Verlierer“, sagte Bayern Münchens Trainer Jupp Heynckes dem Fachmagazin „kicker“. Auch sein Kollege Jürgen Klopp von Doublegewinner Borussia Dortmund bewertete die aufgekommende Diskussion um Löw als „nicht durchgehend von Sachlichkeit und Fairness“ gespickt.

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Heynckes erinnerte daran, „dass Löw mit seiner Mannschaft eine überragende und überzeugende EM-Qualifikation gespielt hat. Und bei der EURO gab es vier Siege in Folge und dann erst die Niederlage im Halbfinale“. Auch Bayern-Präsident Uli Hoeneß hatte Löw für seinen Gegenschlag gegen die aus seiner Sicht teils polemische mediale Kritik bereits gestützt und vor zu viel „Schwarz-Weiß-Malerei“ in Deutschland gewarnt.

 

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