Die Rolling Stones haben in 52 Jahren Bandgeschichte so einige politische Umwälzungen erlebt. Noch im März werden die Briten nun tatsächlich ihr erstes Konzert auf Kuba spielen.

Als im Oktober 1962 die Kubakrise tobte, hatte sich in Südengland gerade eine junge Band formiert - die Rolling Stones ("Dead Flowers"). Wer hätte ahnen können, dass Mick Jagger und Co. gut 52 Jahre später tatsächlich als wohl größte und älteste Rockband des Planeten auf der sozialistisch regierten Insel auftreten werden? Genau so kommt es nun jedenfalls: Für den 25. März haben die Rolling Stones ein Gratis-Konzert in der kubanischen Hauptstadt Havanna angekündigt, wie das Musikmagazin "Rolling Stone" online meldet.

Damit sind die Musiklegenden um Sänger Mick Jagger (72) und Gitarrist Keith Richards (72) die erste britische Rockband überhaupt, die in dem Inselstaat einen offiziellen Auftritt spielen darf. Der denkwürdige Abend soll offenbar auch in einem Konzertmitschnitt festgehalten werden. Regie führen wird dem Bericht zufolge Paul Dugdale, der schon Live-DVDs für die Rolling Stones und Kollegen wie Coldplay, Adele ("Live At The Royal Albert Hall") und Co. umgesetzt hat.