Der Überschuss von der historischen Wiesn geht jetzt zum großen Teil an sozial Schwache.

MünchenMit ihrem Besuch auf dem Oktoberfest haben die Münchner im vergangenen Jahr indirekt für eine gute Sache gespendet: Der Überschuss der Jubiläumsveranstaltung geht jetzt zur Hälfte an die Wiesn-Stiftung. „Das ist ein höherer Betrag im siebenstelligen Bereich“, sagt Wiesn-Stadtrat Helmut Schmid.

Anzeige

Das Geld wird auf drei Organisationen aufgeteilt: Die Hälfte geht an die Wiesn-Stiftung, die sozial Schwache in München fördert, speziell im Bereich der Alten- und Jugendpflege sowie im Gesundheitswesen. Ein Viertel geht an die Schausteller-Stiftung, die Fundstücke aus dem Bereich der Marktkaufleute sammelt und laut Stadtrat Schmid „einen großen Beitrag zum Gelingen der Feierlichkeiten des 200-jährigen Oktoberfests“ geleistet hat. Das letzte Viertel geht an das Tourismusamt – als Rücklage für Ausgaben zum Oktoberfest, etwa Straßensanierungen oder Sicherheitsvorkehrungen.

Möglich gemacht haben den Überschuss vor allem die Münchner. „Wir haben mit 300000 Besuchern auf der historischen Wiesn gerechnet, aber am Ende waren es mit 600000 viel mehr als erwartet“, sagt Schmid.