Münchner Oktoberfest Millionen-Spende von der Wiesn

akk, 08.08.2011 16:21 Uhr

Der Überschuss von der historischen Wiesn geht jetzt zum großen Teil an sozial Schwache.

München -  Mit ihrem Besuch auf dem Oktoberfest haben die Münchner im vergangenen Jahr indirekt für eine gute Sache gespendet: Der Überschuss der Jubiläumsveranstaltung geht jetzt zur Hälfte an die Wiesn-Stiftung. „Das ist ein höherer Betrag im siebenstelligen Bereich“, sagt Wiesn-Stadtrat Helmut Schmid.

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Das Geld wird auf drei Organisationen aufgeteilt: Die Hälfte geht an die Wiesn-Stiftung, die sozial Schwache in München fördert, speziell im Bereich der Alten- und Jugendpflege sowie im Gesundheitswesen. Ein Viertel geht an die Schausteller-Stiftung, die Fundstücke aus dem Bereich der Marktkaufleute sammelt und laut Stadtrat Schmid „einen großen Beitrag zum Gelingen der Feierlichkeiten des 200-jährigen Oktoberfests“ geleistet hat. Das letzte Viertel geht an das Tourismusamt – als Rücklage für Ausgaben zum Oktoberfest, etwa Straßensanierungen oder Sicherheitsvorkehrungen.

Möglich gemacht haben den Überschuss vor allem die Münchner. „Wir haben mit 300000 Besuchern auf der historischen Wiesn gerechnet, aber am Ende waren es mit 600000 viel mehr als erwartet“, sagt Schmid.

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Kommentare (2)
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SEP
10
Nanga Parbat, 20:34 Uhr

Ein sehr gutes Konzept

Ich finde es toll das bei all der Feierei auch am Ende an sozial Schwache gedacht wird. Somit bekommt die historische Wiesen auch einen tieferen Sinn. Weiter so!

AUG
09
Münchner, 08:47 Uhr

Ich denke daran . . .

. . . ob die Überschüsse der 'richtigen' Wies'n oder wenigstens ein Teil davon, jemals an sozial Schwache gegangen sind, oder ob damit die Reichen und Schönen noch viel reicher und 'schöner' geworden sind?