Mehrere Zehntausend Menschen haben den Christopher Street Day (CSD) in München gefeiert. Bei einer schrill-bunten Parade zogen am Samstag nach Angaben der Polizei etwa 5.500 Schwule und Lesben durch die Innenstadt.

München - Rund 50.000 Zuschauer säumten die Straßen. Alles sei ordentlich verlaufen, sagte ein Sprecher der Polizei. 140 Beamte sorgten für die Sicherheit. Unter dem Motto „Solidarität kennt keine Grenzen“ wollten die Veranstalter darauf aufmerksam machen, dass die Menschenrechte Homosexueller in vielen Teilen der Welt weiterhin missachtet werden.

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Insgesamt sollten am Wochenende mehr als 90 Künstler auf Bühnen in der Stadt auftreten. Am Sonntag steht traditionell ein Wettrennen in Stöckelschuhen auf dem Programm. Der Christopher Street Day geht auf Proteste von Homosexuellen 1969 in New York gegen regelmäßige Polizeirazzien in den Schwulenkneipen zurück.

 

 


 

 

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