Münchner helfen 2011 Viele Sorgen weniger

Marianne Sladky hat sich immer für andere Menschen eingesetzt, jetzt braucht sie selbst Unterstützung. Trotz ihrer Angsterkrankung, trotz Schmerzen und Einsamkeit versucht sie, optimistisch zu bleiben. Die Duft-Orange, die sie mit Nelken besteckt hat, lächelt. Foto: Gregor Feindt

 

Marianne Sladky (78) hat sich das Leben im Alter anders vorgestellt. Sie hat immer hart gearbeitet – aber jetzt bleiben ihr pro Tag nur fünf Euro für Lebensmittel.

Zusätzlich machen Angstattacken der alten Dame das Leben schwer. Und doch startet sie mit Zuversicht ins neue Jahr: Weil die AZ-Leser mit ihren Spenden Frau Sladky einige Sorgen abnehmen. Sie muss am Grauen Star operiert werden, braucht danach eine neue Brille – doch die kann sie nicht bezahlen.

Genauso wenig wie die Zahnbehandlung, die ansteht. Jetzt kommt „Münchner helfen“ dafür auf. Wie auch für Handwerker-Kosten, die zuletzt anfielen. „Vielen Dank“, sagt die Rentnerin, „mir ist nicht nur ein Stein vom Herzen gefallen, sondern ein ganzes Gebirge.“ Was sie besonders freut: Einige AZ-Leser haben selbst Kontakt mit ihr aufgenommen.

Sie bekam nette Briefe und Besuch von einer Frau, die ihre Hilfe anbot. Das genießt die 78-Jährige: „Ich bin schon ein Kontaktmensch.“

 

JETZT LESEN

0 Kommentare