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München Renitenter Radler: Dreimal bei Rot über Ampel

Stephan Kabosch, vom 22.07.2011 12:27 Uhr
Eine Rote Ampel (Symbolbild) Foto: Martha Schlüter
Eine Rote Ampel (Symbolbild) Foto: Martha Schlüter

Ein besonders uneinsichtiger Radfahrer ist der Polizei in München ins Netz gegangen. Dreimal innerhalb weniger Wochen missachtete der Mann das Rotlicht. Sein Argument: Verkehrsregeln machen in "ihrer Gesamtheit keinen Sinn".

München - Zum dritten Mal innerhalb weniger Wochen hat die Polizei in München einen Radfahrer erwischt, der bei Rot über eine Kreuzung fuhr. Als die Beamten den Mann zur Rede stellten, gab er an, das auch weiterhin so fahren zu wollen. Die Begründung: Ampeln und Verkehrsregeln machen in ihrer Gesamtheit für ihn keinen Sinn. Außerdem werde er auch gleich auf der Heimfahrt vom Kontrollort seinen „üblichen“ Fahrstil an den Tag legen.

Doch den Heimweg musste der Mann zu Fuß antreten, die Beamten stellten sein Fahrrad sicher.

Im Rahmen der Aktion „Miteinander“ wurden 3471 Verkehrsteilnehmer einer Kontrolle unterzogen. 2498 Radfahrer mussten dabei verwarnt bzw. angezeigt werden. Des Weiteren kam lau Polizei es zur Beanstandung von 341 Fußgängern und 663 Kfz- Führern. Vier Personen erhalten eine Vorladung zum Verkehrsunterricht.

 

Kommentare (12)
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SEP
20
12:55 Uhr, geschrieben von Allesfahrer
die Müncher Polizei scheint abgedriftet
haben wohl nichts besser zu tun als Radler zu kriminalisieren. Wen hat der Radler bei seinen Rotfahrten gefährdet? Es ist tatsächlich so dass sich am System was ändern muss damit die Akzeptanz höher ist - bis jetzt ist doch alles aufs Auto ausgerichtet und die Radler und Zufußgeher sind jeweils Störenfride und hindern an "freier Fahrt". Und die ganzen Schreiberlinge die wohl eher neidisch sind dass sich einer was traut und schneller vorwärtskommt... sollten einfach mal objektiver denken. Nur drauf hauen weil viele es tun? Falsch! Der Fahrradverkehr gehört gefördert dass weniger Autos untwergs sind. Die Gesetzgebung muss ihre Schranken bzüglich der Signaleinrichtung und Licht am Rad aufheben. Laute Hupen und grelle Lampen werden einfach wahrgenommen und sorgen für mehr Rücksicht insgesamt. Ampelschaltungen und ganze Verkehrsströme müssen hinterfragt und der heutigen Zeit angepasst werden! Daran sollten wir alle mitarbeiten!
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JUL
26
10:16 Uhr, geschrieben von neee !
@HajomitMajo
Was soll das ? Erstmal nur mal lästern, oder ? Die AZ hat angegeben, daß lt. Polizeibericht eine nicht unerhebliche Anzahl an Radfahrern, Fußgängern und Autofahrern bei Überprüfungen in einem gewissen Zeitrahmen 'verwarnt' bzw. 'angezeigt' wurden ! Mehr Arten von Verkehrsteilnehmern kann ich nicht benennen - aber womöglich fehlen in dem Artikel der AZ noch lt. Polizeibericht ein Hinweis auf Motorrollerbenutzer bzw. Motorradfahrern - kann passieren ... von einer einseitigen Hetze gegen eine gewisse Gruppe von Verkehrsteilnehmern kann ich jedoch definitiv nichts feststellen ! Fast 2500 Beanstandungen bei Radfahrern - das sagt aber einiges über das Verhalten dieser 'Verkehrsteilnehmer' aus - wobei ja nur die erwischt wurden, die es allzu arg an den Tag legen ! Ich als Radfahrer sehe tagtäglich das ignorieren von roten Ampeln, Mißachten der Vorfahrt und benutzen der falschen Fahrtrichtung, usw. ! Ist ja kein Thema - aber wenn der/die dabei von der Polizei erwischt wird ist die Strafe lt.. Bußgeldkatalog eben fällig ! Ohne wenn und aber !
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JUL
24
10:21 Uhr, geschrieben von rw
Volkommen richtig
Und weil der unbelehrbar ist: Führerschein weg und 5.000 Geldstrafe damit es nicht so einfach ist ein neues Rad zu kaufen. Im Wiederholungsfall 6 Monate Bau
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