In Isarvorstadt und Haidhausen sind seit Monaten Graffiti-Sprüher am Werk. Der durch die Schriften entstandene Schaden ist mehrere Tausend Euro hoch.

München - Seit Anfang des Jahres sind in München Graffiti-Sprüher unterwegs. Bei den Schmierschriften handelt es sich in der Mehrzahl um meist charakteristische Schriftzüge mit den Inhalten "Miros", "DPA", "Semt" und "PRK". Die Schmierschriften werden dem linksextremistischen Spektrum zugeordnet, da sie zumeist in Zusammenhang mit Schmierschriften wie "Antifa" oder "A.C.A.B"(All Cops Are Bastards) festgestellt wurden.

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Eine Vielzahl der Taten befindet sich im Bereich der öffentlichen Verkehrsmittel; daneben beschmieren die Täter auch die Hauswände und Eingangstüren ganzer Straßenzüge, sowie Stromverteilerkästen und Straßenschilder. Es ist mittlerweile ein Sachschaden von mehreren Tausend Euro entstanden.

Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 43, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.