Der TSV 1860 ist am Donnerstag in die Winter-Vorbereitung gestartet. Während Marius Wolf in Richtung Hannover verabschiedete, ist mit Sascha Mölders ein neuer Stürmer an Bord. Hier begrüßen die Löwen den Ex-Augsburger.

München - Einer geht, einer kommt: Youngster Marius Wolf erschien am Donnerstag zum Trainingsauftakt nur, um sich vor dem anstehenden Wechsel zu Hannover 96 von der Mannschaft zu verabschieden. Unterdessen ist mit Sascha Mölders ein neuer Angreifer an Bord.

Der Ex-Augsburger erschien um kurz vor 13 Uhr an der Grünwalder Straße und wurde von Trainer Benno Möhlmann und Daniel Adlung herzlich mit einer Umarmung begrüßt. Möhlmann wies dem 30-jährigen Stürmer den Weg in die Kabine, bevor er zur Pressekonferenz marschierte.

Nun soll Mölders beim Tabellen-Vorletzten mithelfen, das rettende Ufer zu erreichen. Im ersten Training, bei dem auch die beiden Innenverteidiger Kai Bülow und Gui Vallori nach ihren langen Verletzungen erstmals wieder auf dem Platz standen, stellte er sein Können schon nach wenigen Sekunden unter Beweis: Kaum war der 30-Jährige zum ersten Mal am Ball, zappelte dieser im Netz.

Mölders, der täglich zwischen seinem Haus in Mering (Nähe Augsburg) und München pendeln wird, nach seiner Löwen-Premiere zur AZ: "Ich bin froh, hier zu sein. Die Jungs sind astrein, sie haben mich gut aufgenommen. Wird Zeit, dass es endlich losgeht. Im Training ist es nicht schwer, die Tore zu schießen. Entscheidend wird's, die Dinger im Abstiegskampf in der Liga reinzumachen."

Für leichte Sorgenfalten im ersten Training sorgte Mölders Sturmkollege Rubin Okotie: Der Österreicher musste mit Adduktorenbeschwerden abbrechen. "Nur eine Vorsichtsmaßnahme", sagte Co-Trainer Collin Benjamin auf Nachfrage der AZ. Rechtsverteidiger Gary Kagelmacher fehlte dagegen entschuldigt: Der Uruguayer müsse sich um eine Privatangelegenheit kümmern, so Benjamin.

Richie Neudecker trat zudem wegen Schmerzen in den Adduktoren kürzer, die beiden Außenverteidiger Jannik Bandowski und Vladimir Kovac trainierten individuell.