Heinz Schröder: Der Westpark

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Eifrig schnatternd und in geordnetem Geleitzug schweben sie herein. Die Wildgänse erobern sich am frühen Morgen das taufrische Grün des wunderbaren Westparks, solange sich nur vereinzelte Frühaufsteher im Spaziergang- oder Joggingtempo hierher verirrt haben.

Ausladende Wiesen, die man auch benutzen darf, stille Ecken für den ganz privaten Genuss, Aktionsplätze zum Mitmachen oder nur Zuschauen, der Park bietet Alles und für Jeden etwas. Bewegen, sich Pflegen, Grillen oder Chillen – Angebot nach Lust und Laune. Im Sommer täglich Sport unter professioneller Anleitung, Kino in der Freiluftarena, Lichterfest am Tempel oder Kinderspaß in der Ferienzeit. Im Herbst steigen die Drachen in den weißblauen Himmel und auf den ersten Schneefall freuen sich Rodler und Langläufer.

 

 

 

 

 

Biergärten, Cafe und ein riesiges Areal zum Selbergrillen ergänzen das Angebot. Unter dem Hügel des Rosengartens ziehen an schönen Wochenenden sämtliche Gerüche des Orients in die Nase des Flaneurs und locken zum Bummel. Ein Lächeln, ein freundliches Wort und schon ist man eingeladen, doch die Köstlichkeiten auch einmal zu probieren. Völkerverständigung auf kulinarischer Basis, welch wunderbare Möglichkeit in der Wohlfühlarena des Münchner Westens.

Je nach Jahreszeit schüttet die Natur ihr Füllhorn an Formen, Farben und Gerüchen über den Park und jeder Besuch bietet ein neues Bühnenbild und wechselnde Akteure. Die Internationale Gartenbauausstellung hat statt der einst öden Kieslandschaft hier ein Juwel geschaffen, das es sehr leicht hatte zu meinem Lieblingsplatz zu werden.