Mehrere Unfälle Flucht vor Polizei: Mann (25) auf Chaosfahrt durch Ramersdorf

Der beschädigte Ford einer Münchnerin steht an der Kreuzung Rosenheimer Straße/Chiemgaustraße. Foto: Polizei

Eine regelrechte Chaos-Fahrt hat ein Mann aus Traunstein in Ramersdorf hingelegt. Auf seiner Flucht vor der Polizei verursachte der 25-Jährige mehrere Unfälle. Alles hatte an einem Wahlplakat begonnen.

Ramersdorf - Am Montag, nach zwei Tagen, war seine Flucht zu Ende. Über eine Anwältin meldet sich der Mann bei der Polizei. Die Geschichte einer chaotischen Verfolgungsjagd durch Ramersdorf kann aufgeklärt werden.

Was war geschehen?

Der 25-Jährige fuhr am Samstagvormittag mit seinem Audi auf der St.-Martin- Straße. Dabei kollidierte er mit seiner rechten Fahrzeugseite mit einem Wahlplakatständer. Doch der Mann aus dem Landkreis Traunstein dachte gar nicht daran, ob dieses Zwischenfalls seine Fahrt zu unterbrechen. Er bog an der Rosenheimer Straße nach rechts ab und fuhr stadtauswärts. Doch zwei Polizisten in Zivil hatten den Unfall beobachtet und nahmen die Verfolgung auf.

Frau bei Unfall leicht verletzt

An der Kreuzung mit der Chiemgaustraße gelang es den Polizisten zunächst den Autofahrer anzuhalten. Doch auch davon ließ sich der 25-Jährige nicht beeindrucken und gab Gas. Allerdings drückte er dabei das Pedal zu weit durch und fuhr auf den Pkw einer 28-jährigen Münchnerin auf. Deren Ford wurde dadurch auf die Gegenfahrbahn gedreht, die Frau leicht verletzt.

Der Flüchtige fuhr auf die A 8 und setzte dort seine Fahrt fort. Wie die Polizei am Dienstag weiter mitteilte, kam der Audi nach links von der Fahrbahn ab, prallte gegen die Leitplanke und wurde anschließend auf den Grünstreifen abgeleitet. Dort wendete der Fahrer und verließ an der Ausfahrt Perlach die Autobahn. Dabei stieß er mit der linken Fahrzeugseite erneut gegen die Leitplanke, fuhr aber dennoch weiter auf der Ständlerstraße, bog in die Quiddestraße ab - und kam ein weiteres Mal von der Straße ab. Jetzt erst stellte der Fahrer den Pkw ab und flüchtete zu Fuß.

Der Gesamtschaden dieser Chaos-Fahrt wird mit rund 20.000 Euro beziffert.

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