Mehr Büsche Verband Pro Bahn will weniger Bäume neben Gleisen

Durch Sturmtief "Friederike" lagen Bäume und Äste auf der ICE-Trasse zwischen Hannover und Göttingen. Foto: dpa/Swen Pförtner

Bäume werden nach Angaben der Bahn zurzeit mindestens sechs Meter links und rechts der Gleise zurückgeschnitten.

Osnabrück - Der Fahrgastverband Pro Bahn hat nach der Komplettsperrung des Bahnverkehrs wegen Orkantief "Friederike" niedrigere Gewächse neben Bahnstrecken gefordert.

"Sinnvoll ist direkt neben den Gleisen eine Bepflanzung mit Sträuchern und Büschen. Bäume sollten erst in einem größeren Abstand zum Gleis gepflanzt werden", sagte Pro-Bahn-Ehrenvorsitzender Karl-Peter Naumann der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag). Dadurch würden sich zwei Vorteile ergeben: Umstürzende Bäume würden weitgehend von den Sträuchern und Büschen aufgefangen. Zudem würde durch das niedrige Gehölz ein wertvoller Lebensraum für Insekten entstehen.

Ein Konzept könnte einvernehmlich zwischen Bahnbetreibern, Naturschutzbehörden und Fahrgastverbänden erstellt und wenn nötig mithilfe der öffentlichen Hand finanziert werden, sagte Naumann.

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