Die ISS fliegt in rund 350 Kilometern Höhe um die Erde. Am Donnerstag haben Münchner Schüler mit einem der Astronauten gesprochen.
MÜNCHEN Am Anfang war nur ein Rauschen. Dann, pünktlich um 15.10 Uhr erfüllte die Stimme des Astronauten Paolo Nespoli den kleinen Funkraum. Endlich Kontakt mit der Internationalen Raumstation ISS. Auf diesen Moment hatten die Schüler des Luitpold-Gymnasiums und Physiklehrer Joachim Hoffmüller ein Jahr lang hingearbeitet.
Entsprechend groß war die Anspannung. „Es klappt“, flüsterte eine Schülerin ungläubig. Zehn Minuten blieben den 20 Schülern, um die 20 Fragen zu stellen, die sie sich davor überlegt haben. Marco (10) etwa erfuhr, dass die Astronauten nicht immer ihren Raumanzug tragen. Je mehr Zeit verstrich, desto schlechter wurde die Verbindung. Am Ende bleibt nur eine Frage offen: Ob die Erde von der ISS klein oder groß aussieht.