Löwen-Trainer Alexander Schmidt fordert das Team bis zum Äußersten – und will nach stressigen Tagen wieder etwas Tempo rausnehmen.

München Vier Einheiten am Tag. Lauftraining, Kraftraum und dazu noch zwei ausgiebige Schichten auf dem Platz. Alexander Schmidt hat die Löwen-Spieler in dieser Woche bereits ordentlich gefordert, will die konditionellen Schwächen schnell aufarbeiten. „Er hat das Pensum angezogen, das war schon ordentlich“, sagt Daniel Bierofka. Zuletzt wurde bei den Löwen selten so viel Kondition gebolzt, wie in den letzten Tagen. „Drei Einheiten am Tag sind schon viel und ungewohnt“, sagt auch Christopher Schindler. Dass es dadurch zu schwindenden Kräften kommt, ist für ihn ganz normal: „Das liegt doch auf der Hand.“ Er sagt zwar, dass der Aufwand das Team mittelfristig weiterbringt, doch „im Moment merkt man, dass es einfach viel ist“.

Womöglich zu viel? Schmidt jedenfalls hat nach den Testspieleindrücken (siehe rechts) ein Einsehen: „Nach der Pause haben wir kollektiv nachgelassen und sind eingebrochen. Das zeigt mir, dass wir an einem Punkt sind, an dem wir wieder Tempo rausnehmen müssen.“ In der vergangenen Woche absolvierte die Löwen drei Spiele binnen sieben Tagen. Im Auswärtsspiel bei Jahn Regensburg am Sonntag will Schmidt seinen zweiten Sieg als Cheftrainer der ersten Mannschaft feiern – mit einer ebenso fitten wie ausgeruhten Mannschaft.

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