Näher am Leser geht nicht: Die AZ-Redaktion ist ins Schwabinger Café Ringelnatz gezogen. Nach Uli Hoeneß ist Löwen-Präsident Dieter Schneider zu Gast. Der Liveticker zum Nachlesen. 

17.10 Uhr: Der "Tag der Präsidenten" ist zu Ende - mit Fußball geht es aber weiter: Löwen-Fans bleiben noch auf ein Bier und diskutieren. Auch die AZ bleibt am Ball: Waldemar Hartmann spricht in Waldis AZ-Club im Vereinsheim in der Occamstraße 8 mit Promis über das heutige Länderspiel und die Bundesliga. Einlass ist ab 18.30 Uhr, Beginn ist um 20 Uhr. Wir bedanken uns für die Aufmerksamkeit und wünschen einen schönen Abend.

17 Uhr: Die Diskussion ist zu Ende - AZ-Vizechefredakteur Georg Thanscheidt hat Schneiders Schlagzeile schon in die aktuelle Zeitung eingebaut. Es freut ihn sichtlich, auch wenn sie noch nicht Realität ist.

16.59 Uhr: Warum soll ein kleiner Münchner Bub Sechzger-Fan werden? Gute Frage. Schneider: "Weil wir es schaffen können, eine etwas engere Verbindung mit unseren Fans zu schaffen. Wir lassen ein bisschen mehr das Menschliche durchschlagen." Applaus im Saal.

16.54 Uhr: Welche Schlagzeile würde Dieter Schneider gerne lesen im nächsten Jahr? "60 aufgestiegen - und für die nächste Saison gut gerüstet", antwortet er. Ein bisschen lang, sie gefällt den Zuschauern trotzdem sehr.

16.47 Uhr: Ein Gast spricht rechtsradikale Tendenzen bei manchen Sechzger-Fans an. Schneider hat davon schon gehört. Sogar bei einem U21-Spiel habe er rechte Zuschauer auf Löwen-Seite gesehen. "Das nutzen sie, um bei weniger Zuschauern noch mehr aufzufallen." Es sei aber extrem schwer, da Stadionverbote auszusprechen.

16.41 Uhr: Schneider lobt die Jugend von 1860. Viele aus dem U21-Kader trainierten schon mit den Profis. "Wir haben Junge, die wirklich Perspektive haben."

16.38 Uhr: Damals sei es kurz vor knapp geworden, sagt Schneider. Privatleute hätten im April 2011 aber mit 1,5 Millionen Euro ausgeholfen. Wer das war? Schneider bleibt diskret. "Die haben ihr Geld heute übrigens wieder."

16.34 Uhr: Finanzielle Abenteuer nur um des Aufstiegs willen wagt Schneider jedenfalls nicht mehr. "Ich war damals als Präsident persönlich haftbar - und stand mit einem Bein im Gefängnis."

16.31 Uhr: Und? Wann steigen die Löwen wieder auf? "Gute Frage, nächste Frage", sagt Schneider. "Die Mannschaft sieht aber die Chance, heuer mitzumischen."

16.29 Uhr: Sollten die Fans in einer Wahl für ein neues Stadion stimmen? Schneider will das nicht. "Kampfabstimmungen wären das Verkehrteste."

16.25 Uhr: Hoeneß betet ja nach eigener Aussage für ein Löwen-Stadion - Schneider muss grinsen. Sagt aber auch: Der Verein könne die zweistellige Millionensumme nicht allein stemmen. Da bräuchte man einen Investor, aber: "So einen Mäzen gibt's vielleicht im Märchenbuch, aber nicht in der Wirklichkeit." Investor Ismaik fasse ein neues Stadion derzeit "nicht ins Auge".

16.22 Uhr: "Wie sehr ist man Ihnen bei den Fans dankbar, wie Sie für den Verein gekämpft haben?", fragt Sportchef Gunnar Jans. Schneider: "Man ist nie unumstritten. Aber im Großen und Ganzen ist man zufrieden."

16.20 Uhr: Das Thema Investor beherrscht die Diskussion. Macht Dieter Schneider nach den harten Auseinandersetzungen mit Ismaik in den letzten eineinhalb Jahren noch lange als Präsident weiter? "Das kommt darauf an, wie der Aufsichtsrat entscheidet."

16.15 Uhr: Schneider lobt Investor Ismaik: "Ohne ihn würde es uns nicht mehr geben." Größere Investitionen seinerseits lehnt er ab: "Wir müssen es selbst schaffen."

16.10 Uhr: Erste Frage an den Löwen-Boss von AZ-Sportchef Gunnar Jans: "Wie geht es Ihnen? Sie waren ja vergangene Woche im Krankenhaus." Schneider: "Es zwickt noch ein bisserl, ansonsten bin ich fit wie ein alter Turnschuh."

16.05 Uhr: Die ersten Gäste steigen auf Bier um. Löwenbräu. Passt.

16.03 Uhr: Gleich geht's los: 1860-Boss Dieter Schneider beantwortet im AZ-Café alle Fragen, die die Löwen-Fans bewegen.

15.58 Uhr: Gut, dass Dieter Schneider früher gekommen ist - so hat er genug Zeit, alle Foto- und Autogrammwünsche der AZ-Café-Gäste zu erfüllen.

15.54 Uhr: Monika Gollner ist happy: Eben hat 60er-Präsident Dieter Schneider ihrem Großneffen Quirin einen Gruß zum 12. Geburtstag geschrieben. "Mit besten Grüßen vom Löwen-Präse", hat er auf der Karte notiert. "Der flippt aus", sagt Gollner. "Ich flipp schon aus!" Für sie ist das etwas ganz Besonderes: "An so etwas kommt man sonst nicht ran"!

15.43 Uhr: So langsam kommt wieder Ordnung ins Café. Der Kellner hat wieder Zugang zum Bereich rund um das Diskussionspult und räumt bergeweise Teller und Gläser ab.

15.40 Uhr: Da ist er! Dieter Schneider kommt ins Café. Noch sind einige Plätze frei.

15.20 Uhr: Uli Hoeneß ist weg. Jetzt steht AZ-Vizechefredakteur Georg Thanscheidt im Mittelpunkt und erklärt drei Damen, wie eine Zeitung entsteht.

15.13 Uhr: So schnell kommt Uli Hoeneß nicht weiter: Alle Gäste wollen noch ein Foto oder ein Autogramm. Was er bereitwillig gewährt.

15.05 Uhr: Die Diskussionsrunde mit Uli Hoeneß ist zu Ende - der AZ-Fußballnachmittag aber geht weiter! Mit Sechzger-Chef Dieter Schneider um 16 Uhr und um 20 Uhr mit Waldis AZ-Club im Vereinsheim.

15.02 Uhr: Wie schaltet Uli Hoeneß ab? Früher "auf dem Oktoberfest mittags um 12. Da hamma zwei Maß getrunken und sind Fliegender Teppich gefahren. Und es hat keinen interessiert. Das vermisse ich heute."

15.01 Uhr: Liebeserklärung an Arjen Robben: "Er ist einer der besten Profis, die je in unserem Verein gearbeitet haben - und deswegen wird er immer bei uns bleiben."

14.56 Uhr: Ein Gast bittet Uli Hoeneß um Geldanlage-Tipps. "Welcher Fonds?", fragt ein anderer. Der Bayern-Chef antwortet gerne: "Ich bin da ganz konservativ." Er stecke sein Geld lieber in seine Wurstfabrik. Und "in gute deutsche Aktien."

14.52 Uhr: Uli Hoeneß hat sogar einen US-amerikanischen Fan. Der schenkt ihm einen Baseball. "Werden Sie Baseball unterstüzen?" Auch da sagt Hoeneß nein. Den Ball darf er trotzdem behalten.

14.48 Uhr: Gibt es bald noch mehr FC Bayern in München?, fragt Gunnar Jans. Im Handball, im Eishockey, vielleicht? Hoeneß erteilt dem ein klares Nein. "Der Fußball erdrückt derzeit alles."

14.44 Uhr: Ein Gast: "Mein Vater hat Sie sehr verehrt." Hoeneß fragt: "Sie nicht?" Lautes Gelächter im Ringelnatz.

14.38 Uhr: Der FC Bayern-Präsident hat Breno vor kurzem im Gefängnis besucht. "Wie war's?", fragt Arno Makowsky. Hoeneß: "Beklemmend."

14.35 Uhr: Hoeneß zu Pyrotechnik im Stadion:  "Ich bin ein Freund der Pyrotechnik! Aber unsere Gesetze lassen das nicht zu." Und: "Wir sind verantwortlich für die Gesundheit aller unserer Fans."

14.33 Uhr: Ein junger Fan fragt: "Wenn die 60er ausziehen, kriegen wir dann rot-weiße Sitze im Stadion?" Hoeneß: "Warten wir erst mal ab, bis es so weit ist."

14.30 Uhr: Die Gäste hören atemlos zu und vergessen, zu bestellen. Die sonst dauer-zischende Espressomaschine ist seit einer Viertelstunde stumm.

14.27 Uhr: Die Café-Gäste prüfen die Finanzen des FCB. Der Großteil des Budgets stammt aus dem Marketing, sagt Hoeneß. "Wenn wir spielen, machen wir mit Merchandising 200 000 Euro - allein im Stadion."

14.24 Uhr: Sind die Bayern schon Meister bei so viel Vorsprung auf Dortmund? "Das reicht noch nicht. Wir waren letztes Jahr ja auch acht Punkte vorn."

14.20 Uhr: Der hintere Bereich des Ringelnatz ist übervoll - viele Gäste sitzen im Vorderteil und sehen Uli Hoeneß gar nicht. Trotzdem blieben sie und hören einfach zu.

14.17 Uhr: AZ-Sportchef Gunnar Jans spricht die Pläne der Löwen an, ein neues Stadion zu bauen. Hoeneß: "Ich schließe den Wunsch der Sechzger, ein eigenes Stadion zu bauen, jeden Abend in mein Nachtgebet ein."

14.15 Uhr: Uli Hoeneß erklärt den offenen Umgang mit Kritik beim FC Bayern: "Wenn einer einen Scheißdreck spielt, muss man ihm das sagen."

14.13 Uhr: Hoeneß darüber, ob seine DFB-Kritik etwas bewegt hat: "Wenn Jogi Löw ehrlich ist, hätte er mir längst eine Flasche Champagner schenken müssen."

14.07 Uhr: Hoeneß spricht über seine Kritik an der DFB-Elf - und übt wiederum Selbstkritik: Manche Dinge, die in der Nationalmannschaft übertrieben worden seien, seien auch beim FC Bayern übertrieben worden.

14.04 Uhr: AZ-Chefredakteur Arno Makowsky begrüßt den Ehrengast. Die Gäste heißen ihn mit lautem Applaus willkommen.

14.02 Uhr: Uli Hoeneß ist da! Applaus. "Grüß Gott", sagt er.

13.59 Uhr: Die Sonne kommt raus, die Musik ist aus. Alles bereit also für Hoeneß' Auftritt.

13.55 Uhr: Einige Gäste haben schon ihre Blöcke und Kugelschreiber gezückt - für Notizen? Oder für Autogramme?

13.45 Uhr: Am Abend der Höhepunkt: Waldis AZ-Club mit Promis im Vereinsheim, Occamstraße 8. Einlass ist 18.30 Uhr, Beginn um 20 Uhr.

13.43 Uhr: Eine Viertelstunde etwa noch. Die Gäste bestellen sich noch schnell etwas zu essen: Salat mit Ziegenkäse, Pasta des Tages.

13.35 Uhr: Hier entstehen Freiräume. Das Fernsehen räumt auf Ansage des Kellners einen Zweiertisch.

13.29 Uhr:  Münchner Sport – ein unerschöpfliches Thema zwischen Champions League und Stadion-Diskussion, zwischen Großereignis und Breitensport. Schauen Sie doch mal rein und den AZ-Redakteuren über die Schulter!

13.25 Uhr: Bei Hoeneß bleibt es nicht: Zwei Stunden später, um 16 Uhr, sind die „Blauen“ dran. Löwen-Präsident Dieter Schneider hat um 16 Uhr einen Termin im Café mit AZ-Sportchef Gunnar Jans.

13:15 Uhr: Das Fernsehen ist da. Die Kollegen von Sport 1 bauen ihre Kameras auf.

13:10 Uhr: Das Café Ringelnatz in der Haimhauser Straße ist schon gut gefüllt. Viele haben schon ihre Tische reserviert, um Uli Hoeneß ganz nah zu sein.

13:07 Uhr: Herzlich Willkommen und Grüß Gott aus dem AZ-Café! Heute wird es sportlich. Passend zum Länderspiel gegen Schweden kommt Bayern-Präsident Uli Hoeneß ins Café Ringelnatz. Termin ist ab 14 Uhr.