"Let's Dance"-Moderatorin RTL trennt sich von Sylvie Meis: Wegen ihres Akzents?

, aktualisiert am 30.11.2017 - 06:51 Uhr
Enttäuscht über die Entscheidung des Senders: Sylvie Meis. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Sieben Jahre lang präsentierte Sylvie Meis neben Daniel Hartwich als Co-Moderatorin "Let's Dance". Damit ist jetzt Schluss. Die Hintergründe sind noch undurchsichtig.

Es war wie ein TV-Märchen: In der dritten Staffel von "Let's Dance" ertantzte sich Sylvie Meis (39) 2010 den zweiten Platz. Die Tanzschuhe tauschte sie dann 2011 gegen ein Mikrofon und wurde zur Co-Moderatorin von Daniel Hartwich (39). Nach sieben Jahren in dieser Rolle hat sich RTL nun allerdings von der gebürtigen Niederländerin getrennt, wie der Sender erklärt. Ihre Nachfolgerin soll Victoria Swarovski (24) werden. (Die Highlights aus "Let's Dance" sehen Sie noch einmal bei Watchbox)

Für die junge Österreicherin, die 2016 die neunte Staffel von "Let's Dance" gewann, erfülle sich ein Traum. "Ich bin zu Tränen gerührt, wenn ich darüber nachdenke, was für eine große Ehre es ist, die Nachfolge meiner Freundin Sylvie Meis antreten zu dürfen, um zusammen mit Daniel Hartwich die nächste Staffel 'Let's Dance' zu moderieren", erklärte sie unter anderem gegenüber dem Sender.


 

Grund für Kündigung bleibt unklar

"Wir wollen 'Let's Dance' erneuern und haben uns auch zu Veränderungen der Co-Moderation entschieden", erklärt der Sender. "Sehr gern" habe man mit Meis zusammengearbeitet. Einem Bericht der BILD-Zeitung zufolge war Meis' Akzent der Grund für die Trennung. "Vor einigen Wochen teilte RTL mir mit, mein Deutsch sei nicht gut genug, um ein weiteres Mal durch die Show zu führen. Natürlich muss ich die Auffassung des Senders akzeptieren", wird die Niederländerin von der Zeitung zitiert. Ein RTL-Dementi folgte prompt – die Jury-Mitglieder Jorge González und Motsi Mabuse würden ja auch trotz Akzents in der Show bleiben.

"Ich bin natürlich wahnsinnig enttäuscht. Ich habe die Sendung geliebt, mich immer wohlgefühlt und bin selbstverständlich sehr traurig, dass es nun zu Ende ist. Wir waren eigentlich alle wie eine große Familie", so Meis weiter. Der 39-Jährige zufolge soll der Sender die Trennung sogar in einem Telefongespräch mitgeteilt haben! Laut BILD bekräftigt Meis ihre Version, also den Rausschmiss wegen ihres Akzents, sogar mit einer eidesstattlichen Versicherung.

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