Laut französischen Medien Transfer-Überraschung: Droht Bayern ein Ribéry-Abgang?

, aktualisiert am 22.05.2017 - 15:36 Uhr
Um Franck Ribéry rankt sich das neueste Transfergerücht. Foto: imago/Nordphoto

Franck Ribéry spielt seit zehn Jahren für den FC Bayern. Doch nun gibt es Gerüchte, dass der Franzose im Sommer zu seinem Ex-Klub zurückkehren könnte.

München - Seit 2007 spielt Franck Ribéry für den FC Bayern. Für die damals stattliche Ablösesumme von 25 Millionen Euro wechselte der Flügelflitzer von Olympique Marseille an die Isar. Doch nach einer durchwachsenen Spielzeit, geprägt von zwei Verletzungen, gibt es nun Gerüchte um einen Abschied aus München.

Das französische Portal Lephoceen.fr berichtet, dass Ribéry im Sommer zu seinem Ex-Klub Olympique Marseille zurückkehren könnte. Laut dem Bericht könnte der Franzose den Verein verlassen dürfen, sollte es dem Rekordmeister gelingen Alexis Sanchez vom FC Arsenal zu verpflichten.

Rückkehr nach zehn Jahren?

So soll Ribéry dem OM-Präsident Jaques-Henri Eyraud bei einem Treffen mit den Bayern-Bossen angeboten worden sein. Sollte Ribéry, dessen Vertrag noch bis 2018 läuft, im Sommer wechseln, würde er nach exakt zehn Jahren wieder zu seinem Ex-Klub zurückkehren.

Für einen möglichen Transfer würde sprechen, dass Ribéry in der laufenden Saison mit Carlo Ancelotti aneinandergeriet. Beim Champions-League-Spiel gegen Real Madrid soll Ancelotti laut Sportbild eine missglückte Ballannahme des Franzosen kritisert haben. Anschließend wechselte Ancelotti ihn nach 71 Minuten aus. Laut dem Bericht kam es daraufhin zum Zerwürfnis zwischen Ribéry und Ancelotti.

Allerdings ist der 34-jährige Franzose der unumstrittene Publikumsliebling bei den Bayern-Fans und hat schon öfter seine große Liebe zu München und Deutschland bekundet. Vor allem Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge sollen entscheidenden Anteil am Verbleib des Flügelflitzers haben. Sie sind auch der Grund, warum der 34-Jährige alle bisherigen Angebote ausschlug.

So sind die Berichte aus Frankreich noch mit Vorsicht zu bewerten, denn nach aktuellem Stand deutet nur wenig auf einen Abschied des Franzosen hin.

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