Vermutlich keine größeren Überschwemmungen mehr: Die Hochwasserlage in Bayern hat sich am Dienstag weiter entspannt.

München – Der Hochwassernachrichtendienst des Landesamtes für Umwelt meldete fallende Wasserstände an den Zuflüssen von Main und Donau. Mit Ablaufen der Hochwasserwelle wird für die beiden Flüsse jedoch zunächst noch mit einem langsamen Anstieg gerechnet, ohne dass es zu größeren Überschwemmungen kommen wird.

An der Donau, ihren nördlichen Zuflüssen sowie am Main gab es am ersten Weihnachtsfeiertag noch kleinere Ausuferungen und Überschwemmungen landwirtschaftlicher Gebiete. An der Fränkischen Saale, an der Aisch und an der Itz sowie am Pegel Kemmern am Main waren auch einzelne bebaute Gebiete überflutet.

Der Scheitel der Donau-Hochwasserwelle passierte am Vormittag Regensburg. Von dort bis Hofkirchen wurde bis zur Nacht ebenfalls noch ein Anstieg erwartet, für Passau gingen die Experten von stagnierenden Wasserständen aus. In den kommenden Tage seien kurzzeitige Anstiege an den Oberläufen der Flüsse nicht auszuschließen, hieß es weiter. Insgesamt werde sich die Lage aber weiter entspannen.