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Kriminalität BKA verlangt mehr Personal für Neonazi-Ermittlungen

dpa, vom 05.02.2012 13:35 Uhr
Ermittlungsarbeit im Zusammenhang mit der rechtsextremen Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU). Foto: Andreas Endermann/ Archiv Foto: dpa
Ermittlungsarbeit im Zusammenhang mit der rechtsextremen Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU). Foto: Andreas Endermann/ Archiv Foto: dpa

Das Bundeskriminalamt (BKA) fordert mehr Personal für die Ermittlungen zur rechtsextremen Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU).

Jena/Wiesbaden - Die bislang 360 Beamten sollten durch 50 zusätzliche Ermittler von der Bundespolizei und aus den Ländern verstärkt werden, sagte BKA-Präsident Jörg Ziercke dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". In der kommenden Woche will er seine Bitte den Länder-Innenministern in einer Telefonschaltkonferenz vorbringen, wie das Magazin berichtet.

Unterdessen liegt nach Informationen des "Focus" ein kriminaltechnisches Gutachten vor, das die einzige Überlebende der Zelle, Beate Zschäpe, als Brandstifterin überführt. Ein Chemiker des Landeskriminalamtes Sachsen habe in Strümpfen der 37-Jährigen Rückstände gefunden, die höchstwahrscheinlich von Benzin stammten. Auch in den Resten der ausgebrannten Wohnung seien Benzinspuren gefunden worden. Zschäpe soll die Wohnung am 4. November 2011 angezündet haben, um Beweise zu vernichten.

Ihre Komplizen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos waren zuvor bei einem Bankraub im thüringischen Eisenach von der Polizei aufgespürt worden und hatten sich getötet. Dem aus Jena stammenden Trio werden unter anderem zehn Morde und eine Reihe von Banküberfällen zur Last gelegt. Laut "Spiegel" stehen nach BKA-Ermittlungen 17 Anmietungen von Leihwagen und Wohnmobilen durch die Gruppe in zeitlichem Zusammenhang mit deren mutmaßlichen Straftaten.

Kommentare (3)
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FEB
06
03:20 Uhr, geschrieben von Alf
Mogelpackung
Die einzige Zeugin die u.U. was zu sagen hätte, wurde aus dem Verkehr gezogen, verweigert die Aussage, der Staatsanwalt meint Ihr ist vermutlich nichts nachzuweisen, trotzdem bleibt sie in Haft und Haftprüfungstermin steht scheinbar nicht fest. Der Anwalt hüllt sich in Schweigen. Der Presse ist dieser brisante Fall auch egal..
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FEB
05
18:52 Uhr, geschrieben von Alf
Mehre Personal ?
Die Mitglieder der NSU sind tot,
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FEB
05
15:13 Uhr, geschrieben von alex
Weitere Klarstellung!
Jedes Gewaltverbrechen, ob lnks oder rechts " motiviert"., ist von vorn- herein ein von den Strafverfolgungsbehörrden zu verfolgendes Offizialdelikt! Ein Linksterrorist handelt bei gleichen Verstößen ebenso verbrecherisch wie ein Terrorist aus dem rechten Eck! Einmal mehr: Wenn ein Täter aus dem linken Eck Verbrechen begeht, mag er zwar an Gutes glauben, han- delt aber schwerstkriminell! Wenn Rechte handeln, wollen sie ihr von vornherein verbrecherisches und verachtenswertes Gedankengut u.a. mit Attentaten. Morden, Schwerstverbrechen realisieren! Bei Rechten ist schon die zu Grunde gelegte Ideologie ein Verbechen an der Menschlichkeit! Am heutigen Abend wird in der ARD um 21.45 Uhr Günter Jauch mit seinen Gästen ein schwerwiegendes Problem erörtern! Laut Umfragen kennen heute Menschen unter 30 in Deutschland nicht einmal die Begriffe Auschwitz und Konzentrationslager! Diese Unwissenheit, verur- sacht durch mangelnde Aufklärung, stellt ein ungeheures Gefährdungs- potential dar! Die paar Menschen, die das unaussprechliche Grauen von Auschwitz oder anderen Vernichtungslagern überlebten, sind heute weit in ihren 80ern! Um einen Horror wie die unmittelbaren Folgen des 3. Reiches mit Millionen Toten nie wieder geschehen zu lassen, müssen die heute unter 30 Jährigen intensivst informiert werden! Ein Erstarken der Rechten darf niemals Realität werden! Mir ist klar, dass die Bedrohung von rechts eine von vielen Gefahren für die Menschen und den Frieden auf der Welt darstellt! der Rechten muß an vorderster Front verhindert werden! Wir alle sind da ausnahmslos zur Mitarbeit gefordert!
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