Krieg, Hunger und Elend Menschen für Menschen bekämpft Fluchtursachen

In elf regionalen Projektgebieten engagiert sich Menschen für Menschen für bessere Lebensbedingungen. Foto: Menschen für Menschen

Christian Ude nimmt als Vorsitzender des Stiftungsrates von Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe Stellung zum Thema Fluchtursachen:

„60 Millionen Menschen sind auf unserer Erde auf der Flucht – vor Krieg und Gewalt, Hunger und Elend oder Perspektivlosigkeit: Nie gab es das immerwährende Thema Flucht in dieser gewaltigen Dimension. Fliehen zu müssen ist nicht nur ein Schicksalsschlag für die betroffenen Menschen, Flucht belastet auch die Herkunftsländer, die ihre mobilsten und oft auch qualifiziertesten Arbeitskräfte verlieren und die Aufnahmeländer, die komplexe Integrationsaufgaben schultern müssen. Die Bekämpfung der Fluchtursachen ist deshalb eine zentrale Aufgabe dieses Jahrhunderts. Es gilt, die Lebensbedingungen so zu verbessern, dass auch die Menschen wenig entwickelter Regionen eine Zukunftsperspektive in ihrer Heimat finden. Karlheinz Böhm hat dieses Thema schon 1981 aufgegriffen und mit Menschen für Menschen die einzig richtige Antwort gegeben: Hilfe zur Selbstentwicklung! Bildung für alle! Schluss mit schädlichen Traditionen! Nur integrierte Konzepte können das Leben nachhaltig verbessern! Deshalb ist die Arbeit von Menschen für Menschen heute dringender denn je! Bitte helfen Sie mit! Das ist nicht nur ein Gebot der Humanität, das ist in unser aller Interesse“.

Seit 35 Jahren arbeitet die Stiftung mit einheimischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an der Entwicklung ganzer Regionen in dem ostafrikanischen Land am Horn von Afrika. Der Leitgedanke der „Hilfe zur Selbstentwicklung“ steht dabei im Vordergrund. Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe setzt auf das Prinzip der „integrierten ländlichen Entwicklung“. Dazu werden Maßnahmen für eine nachhaltige Entwicklung aus den Bereichen Landwirtschaft, Wasser, Bildung, Gesundheit und Einkommen miteinander vernetzt. Sechs Projektregionen wurden bereits abgeschlossen und vollständig in die Verantwortung der Bevölkerung übergeben.

Derzeit engagiert sich Menschen für Menschen in elf regionalen Projektgebieten für bessere Lebensbedingungen. Dazu kommen noch individuelle Fördermaßnahmen wie das Agro Technical und Technology College (ATTC) in Harar, in dem Frauen und Männer in den Bereichen Agrarökologie, Elektrik, Elektrotechnik, Fertigungstechnik und Automobiltechnik ausgebildet werden. Die Projektarbeit wird mit über 750 fest angestellten äthiopischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durchgeführt.

Informationen über Menschen für Menschen finden Sie hier: www.menschenfuermenschen.de

JETZT LESEN

0 Kommentare