Wegen seiner Falschanzeige in Rio ist US-Schwimmer Ryan Lochte in Brasilien angeklagt worden. Er hatte behauptet, überfallen worden zu sein.

In Brasilien ist gegen US-Schwimmstar Ryan Lochte (32) offiziell Anklage erhoben worden, wie US-Medien berichten. Es geht dabei um seine falsche Anzeige vom 14. August, als der Sportler und einige seiner Kollegen am Rande der Olympischen Spiele in Rio an einer Tankstelle offenbar erst randaliert und dann von Sicherheitspersonal gestellt worden waren.

Laut dem Promiportal "TMZ" soll der Schwimmer von der brasilianischen Justiz bereits vorgeladen worden sein. Allerdings wolle er zu der Anhörung nicht erscheinen, berichtet die Seite unter Berufung auf Lochte nahestehende Quellen. Bei einer Verurteilung drohen ihm dem Bericht zufolge bis zu sechs Monate Gefängnis. Die wahrscheinlichere Alternative sei aber, dass Lochtes Anwälte eine Geldstrafe aushandeln und die Sache damit erledigt ist, heißt es weiter.

Lochte hat sich inzwischen dafür entschuldigt, dass er nach dem Vorfall an der Tankstelle fälschlicherweise behauptet habe, dass er und drei andere Schwimmer ausgeraubt worden seien. Einige seiner Sponsoren hat er durch den Vorfall bereits verloren.