Keine Obergrenze, keine Angst vor Schulz Das sagte Angela Merkel im ARD-Sommerinterview

Angela Merkel sprach beim Sommerinterview mit den Moderatoren Tina Hassel und Thomas Baumann in der ARD. Foto: dpa

Angela Merkel hat sich am Sonntag zum ARD-Sommerinterview gestellt. Die wichtigsten Aussagen in der Kurzzusammenfassung.

Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel findet im ARD-Sommerinterview am Sonntag klare Worte: Eine Flüchtlingsobergrenze lehnt sie kategorisch ab, pocht auf ein Besuchsrecht für Bundestagsabgeordnete bei den Bundeswehrsoldaten auf dem türkischen Nato-Stützpunkt Konya.

Gelassen reagiert sie auf den "Zukunftsplan" von SPD-Herausforderer Martin Schulz. Statt scharfer Kritik an seinem Zehn-Punkte-Plan, verwies sie darauf, dass die Union andere Schwerpunkte setzt.

Beim angestrebten Ausbau staatlicher Investitionen etwa sei nicht das fehlende Geld das Hauptproblem, sondern eine zu langsame Planung. In der mittelfristigen Finanzplanung des Bundes seien zusätzliche Investitionsmittel schon an vielen Stellen festgeschrieben, sagte Merkel. Die Union setze in ihrem Regierungsprogramm darauf, die Planungsverfahren zu beschleunigen.

Von den Mehreinnahmen des Staates sollte mindestens ein Drittel investiert werden. "Es kann auch mehr sein", sagte Merkel.

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